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Moritz Gramming gewinnt Bushaltestellen-Wettbewerb

30.01.2013

Der Entwurf „AAAA – Alles auf Anfang Annette“ von HBK-Student Moritz Gramming hat den ersten Preis beim  Wettbewerb zum Wetterschutz der Bushaltestellen am Johannes-Selenka-Platz belegt.

Die Bushaltestellen am Johannes-Selenka-Platz vor der Hochschule für Bildende Künste (HBK) sollen in diesem Jahr komplett erneuert, niederflurgerecht ausgebaut werden und zudem einen künstlerisch gestalteten Wetterschutz erhalten. Dazu hatten die HBK und die Stadtverwaltung Braunschweig einen Wettbewerb unter HBK-Studierenden und -Absolventen der Freien Kunst ausgelobt.

Eine Jury, besetzt mit Vertretern der Hochschule, der Stadt Braunschweig und der Verkehrs-AG, hat die eingereichten Beiträge bewertet. Sieger wurde der Entwurf „AAAA – Alles auf Anfang Annette“ von Moritz Gramming aus der Klasse von Professor Thomas Rentmeister. HBK-Präsident Prof. Dr. Hubertus von Amelunxen und Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer zeichneten den Entwurf des HBK-Studenten am 30. Januar 2013 mit dem mit 1500 Euro dotierten ersten Preis aus.

„Die eingereichten Arbeiten lagen auf sehr hohem Niveau, und die Jury hatte keine leichte Entscheidung zu treffen“, sagte Stadtbaurat Leuer. „Der Entwurf von Moritz Gramming nimmt in origineller Weise die Form der in den Ateliers und Werkstätten der HBK verwendeten Arbeitstische auf und überzeugt zugleich durch seine Funktionalität“, fügte der Stadtbaurat hinzu.

„Der Entwurf überzeugt in seiner schlichten und konzisen Architektur“, hob HBK-Präsident von Amelunxen hervor. „Ein Arbeitstisch als Bushaltestelle bedeutet einerseits eine Zeitlosigkeit, andererseits eine gedacht mobile Architektur, die hier als ein angesetzt schneller und mobiler Arbeitsplatz für die Wartezeit auf den Bus fest verankert ist. Die Arbeit hat Ironie, überzeugt in ihrer Schlichtheit, verfügt über einen wunderbaren Wiedererkennungswert, ist praktisch und günstig und reflektiert zugleich die Arbeit an der HBK Braunschweig.“

Der Siegerentwurf ist zur Realisierung vorgesehen. Die Finanzierung teilt sich eine Sponsorengemeinschaft aus Braunschweiger Baugenossenschaft eG, Braunschweiger Verkehrs-AG, Ströer Deutsche Städte Medien GmbH und Braunschweigischer Landessparkasse.

Der zweite Preis (1000 Euro) geht an Rahel Bruns und Gilta Jansen für ihren Entwurf „High Voltage Höhlenmalerei“. Die Jury zeichnet damit die Vielschichtigkeit dieses klugen, konzeptuellen Ansatzes aus. Der dritte Preis (500 Euro) wird für den Entwurf „Palmen und Brandung“ an Markus Zimmermann und Franz von Reden verliehen. Der Jury gefiel an diesem Entwurf die Verbindung phantasievoller Symbole mit einer beeindruckenden Architektur. Maria Visser belegt mit ihrem Wetterschutz im Retrostil den vierten Platz.

Die Modelle der preisgekrönten Entwürfe können bis zum 8. Februar 2013 im Rathaus-Altbau, Platz der Deutschen Einheit 1 auf dem Flur im zweiten Obergeschoss von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr betrachtet werden.

Der Wettbewerb
In einer ersten Stufe konnten Beschreibungen und Ideenskizzen eingereicht werden. Aus diesen Beiträgen wurden vier Entwürfe für eine zweite Stufe ausgewählt. Die Teilnehmer hatten nunmehr ihre Idee zu konkretisieren und eine detaillierte Beschreibung des Werks, Ausführungen zu Material und Technik, ein Modell sowie eine Kostenberechnung vorzulegen.

Siegerentwurf von Moritz Gramming.

vergrößern Siegerentwurf von Moritz Gramming.


Zuletzt bearbeitet von Referat Presse und Kommunikation

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