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Professorin Asta Gröting ist mit der Ausstellung "Berlin Fassaden" im KINDL - Zentrum für Zeigenössische Kunst Berlin zu sehen

22.09.2017


vergrößern Asta Gröting, 2017, "Berlin Fassaden", Maschinenhaus M0, Bonn 2017, Foto Jens Ziehe


Professorin Asta Gröting ist noch bis zum 3. Dezember 2017 mit der Ausstellung "Berlin Fassaden" im KINDL - Zentrum für Zeigenössische Kunst Berlin zu sehen.

Das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst zeigt zum ersten Mal umfassend die neue Werkreihe Berlin Fassaden der Bildhauerin Asta Gröting.

Asta Gröting erfasst dabei Fassaden, die in Form von Einschusslöchern noch Spuren des Zweiten Weltkrieges in sich tragen. Diese versehrten Mauern bilden den Ausgangspunkt für ihre bildhauerische Arbeit, indem sie von ihnen Silikonabformungen anfertigt. Staub, Dreck und auch Graffitis werden von der Trägermasse angenommen und lassen die zum Teil monumentalen Negativabdrücke fast wie bemalt wirken. Sie funktionieren auf diese Weise wie Langzeitbelichtungen, die die Geschichte vom Moment der Einschüsse bis zum jetzigen Zeitpunkt abbilden. Einschusslöcher treten dabei wie Narben der Geschichte aus der schweren Silikonhaut hervor.

Zitat Asta Gröting "...Diese Arbeiten schaffen ein Bewusstsein dafür, dass wir in den Ruinen der Geschichte leben. Einschusslöcher funktionieren wie Erinnerungsträger und als Verbindung zu einer individuellen und kollektiven Geschichte, die nie zugespachtelt werden kann."

Kurator: Andreas Fiedler
Öffnungszeiten: Mi bis So, 12 - 18 Uhr

KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst
Am Sudhaus 3
12053 Berlin

Zuletzt bearbeitet von Kommunikation und Medien, Brigitte Kosch

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