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HBK-Meisterschüler Fritjof Mangerich wurde auf dem 3. Europäischen Studentenwettbewerb für installative Klangkunst "bonn hoeren – sonotopia" 2017 ausgezeichnet - Ausstellungseröffnung -

25.09.2017

Fritjof Mangerich

Fritjof Mangerich, 2017, "Eine andere Stimme", Foto Sophia Hamann


HBK-Meisterschüler Fritjof Mangerich wurde auf dem 3. Europäischen Studentenwettbewerb für installative Klangkunst "bonn hoeren – sonotopia" 2017 neben Natalja Bustamente und dem Hauptpreisträger Falco Pols ausgezeichnet. Vom 23. September 2017 bis zum 1. Oktober 2017 sind die Arbeiten im Künstlerforum Bonn zu sehen.

Die Ausstellungseröffnung fand am 22. September, 18 Uhr statt.

Fritjof Mangerich präsentiert dort in einem Video seine Arbeit "Eine andere Stimme". Dabei zeigte sich sein Interesse an der architektonischen Intervention, die er 2016 einem temporär leer stehenden Haus in Braunschweig eintrug. Mangerich sondierte dafür die
natürlichen Raumklänge dieses Hauses. Mittels fünf großer trichterförmiger, in den Fenstern von fünf Räumen montierter Skulpturen übermittelte er die vorgefundene Luft, die Atmosphäre, das Ungreifbare in Form von Klangwellen nach außen.

Der Gewinner Falco Pols (NL) von der Royal Academy of Art The Hague erhielt das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro zur Realisierung einer neuen Klanginstallation. Ab 22.9.2017 wird die Klanginstallation Collision Ritual, die Pols speziell für den Hauptraum des Bonner Künstlerforums ortsspezifisch entwickelt hat, zusammen mit Arbeiten der beiden mit einem 'Award of Distinction' ausgezeichneten Künstler, Natalia Bustamante (CO/DE, Sound Studies UdK Berlin) und Fritjof Mangerich (DE, HBK Braunschweig) in einer zehntägigen Ausstellung präsentiert.

Bonn Hoeren beruft seit 2010 jedes jahr einen renommierten Künstler zum Bonner Stadtklangkünstler. Ab 2015 ist die damit verbundene Projektresidenz in Bonn hauptsächlich für die Entwicklung und Realisierung einer neuen Klanginstallation in der stadt geplant.

Im Foyer des Künstlerforums Bonn werden zusätzlich die Installationen der bisherigen acht Bonner Stadtklangkünstler seit 2010 in einer Dokumentationsausstellung mit Text, Bild und Video vorgestellt. Dabei handelt es sich um die ortsspezifischen Klanginstallationen im Bonner
Stadtraum von Sam Auinger (2010), Erwin Stache (2011), Andreas Oldörp
(2012), Christina Kubisch (2013), Max Eastley (2014), Stefan Rummel
(2014), Edwin van der Heide (2015) und Gordon Monahan (2016).

Öffnungszeiten: Sa. 23.9. – So.1.10.2017, täglich 12-18 Uhr

Extra! Samstag, 23. September um 19 Uhr, im Rahmen von CARAMBOLAGE: Öffentliche Radio-Performance
als Ergebnis eines Workshops unter Leitung von Maia Urstad
und Dirk Specht. und anschließend ein Gespräch mit der Bonner Stadtklangkünstlerin 2017 Maia Urstad und Carsten Seiffarth, Künstlerischer Leiter von bonnhoeren.
Moderation: Raoul Mörchen
Dialograum Kreuzung an Sankt Helena,
Bornheimer Straße 130
53119 Bonn

bonn hoeren - Ein Projekt der Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn

Künstlerforum Bonn
Hochstadenring 22-24
53119 Bonn

 

Zuletzt bearbeitet von Kommunikation und Medien, Brigitte Kosch

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