Zur Navigation - Metanavigation überspringen |
Zum Inhalt - Navigation überspringen |
Zur Marginalspalte - Inhalt überspringen |

Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Ben Willikens

01.11.2017

Der ehem. Professor der HBK Braunschweig, Ben Willikens, wurde am 19. Oktober 2017 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse durch die Kunststaatsekretärin Petra Olschowski im Neuen Schloss Stuttgart für sein künstlerisches Werk geehrt.

Zitat: „Ben Willikens gehört zu den bedeutendsten und bekanntesten Künstlern seiner Generation. Schon heute ist er mit seinem Werk ein fester Teil der Kunstgeschichte Deutschlands“, sagte Kunststaatsekretärin Petra Olschowski bei der Überreichung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse an Professor Ben Willikens am Donnerstag (19. Oktober) im Neuen Schloss in Stuttgart. Seit Jahrzehnten würden seine Gemälde in bedeutenden Ausstellungshäusern in Deutschland wie auch im Ausland gezeigt. „Willikens prägt und gestaltet darüber hinaus mit seinen ortsbezogenen Arbeiten seit vielen Jahren öffentliche Räume im ganzen Land“, so die Kunststaatssekretärin. Und weiter: "Ben Willikens ist ein Meister im Umgang mit Perspektive, Licht und Schatten. Ben Willikens erschafft ein Werk, in dem Raum in einem umfassenden und mehrdimensionalen Sinne verarbeitet und bearbeitet wird: als historischer Raum, als sozialer Raum und als existenzieller Raum“.

Ben Willikens wurde 1939 in Leipzig geboren. Nach ersten Studien der Literatur und Philosophie in Hamburg wechselte er 1962 an die Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Es folgten Studienaufenthalte u.a. in London, Florenz und New York.

Bereits Anfang der 1970er Jahre wurden ihm erste wichtige Kunstpreise verliehen: 1970 der Villa-Romana-Preis Florenz und 1972 der Villa Massimo-Preis.

Im Jahr 1977 wurde Ben Willikens Professor für Grafik und Malerei an der Hochschule für Gestaltung Pforzheim. 1982 nahm er den Ruf an der Hochschule der bildenden Künste Braunschweig an und wurde Professor für Malerei und Grafik. 1991 wechselte er an die Akademie der Bildenden Künste München, die er zwischen 1999 und 2004 als Rektor leitete.

Für sein künstlerisches Werk wurde Ben Willikens vielfach ausgezeichnet, u.a. 1983 mit dem Hans-Molfenter-Preis und 2004 mit dem Kunstpreis der Helmut-Kraft-Stiftung. Darüber hinaus erhielt er  Staatspreise wie 2001 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Zuletzt bearbeitet von Kommunikation und Medien, Brigitte Kosch

zurück