Zur Navigation - Metanavigation überspringen |
Zum Inhalt - Navigation überspringen |
Zur Marginalspalte - Inhalt überspringen |

HBK-Prof. Candice Breitz ist in der Ausstellung "CANDICE BREITZ: SEX WORK" im Museum Frieder Burda, Salon Berlin zu sehen

17.09.2018


Opening pages Still from TLDR, 2017 Featured here: Gabbi 13-Channel Video Installation, This page Portrait by Jim Rakete


HBK-Professorin Candice Breitz ist vom 21. September 2018 bis
5. Januar 2019 in der Ausstellung "CANDICE BREITZ: SEX WORK" im Museum Frieder Burda, Salon Berlin zu sehen.
Zur Ausstellung findet am 26. September das eintägige Symposium "WE ARE NOT YOUR DEMOISELLES" statt.

CANDICE BREITZ: SEX WORK - IM DIALOG MIT WERKEN VON WILLIAM N. COPLEY AUS DER SAMMLUNG FRIEDER BURDA

In der Ausstellung geht es thematisch um die Stigmatisierung von Sexarbeit aus Sicht zweier radikal unterschiedlicher Perspektiven einerseits der in Berlin lebenden südafrikanischen Künstlerin Candice Breitz (geb. 1972) und andererseits des US-amerikanischen Künstlers William N. Copley (1919-1996).

Die #MeToo-Debatte hat einen wichtigen Diskurs ausgelöst und angeregt geschlechtsspezifisch motivierte Gewalt zu analysieren und sichtbar zu machen. Die Videoarbeiten von "Candice Breitz: Sex Work" sind bereits vor dem Höhepunkt der #MeToo Bewegung im Oktober 2017 entstanden, spiegeln aber dennoch eindringlich die Debatte wider.

In der Offenlegung der Dynamiken von Gender und Macht, die die Beziehungen am Arbeitsplatz (und in der restlichen Welt) bestimmen, hat die Bewegung viel Aufmerksamkeit auf Vorfälle des Missbrauchs und der sexuellen Belästigung gerichtet, die von privilegierten Individuen und/oder Personen mit großer Medienpräsenz zur Sprache gebracht wurden. Candice Breitz thematisiert nun die geschlechtsspezifisch motivierte Gewalt mit der Sexarbeiter*innen bei ihrer Arbeit und in ihrem Leben konfrontiert sind und setzt damit den Fokus zentraler Fragen der Bewegung neu.

Die Ausstellungen und Workshops im Salon Berlin widmen sich den künstlerischen Ausdrucksformen zu sozialen, politischen und ökologischen Debatten.

Zuletzt bearbeitet von Kommunikation und Medien, Brigitte Kosch

zurück