Tagung: Der Philosoph Roland Barthes (RB) und sein Buch über die Fotografie „Die helle Kammer“ (HK).
Vor dreißig Jahren, am 26. März 1980, starb der französische Philosoph und Literat Roland Barthes. Im selben Jahr wurde erstmals sein Buch über Fotografie „Die helle Kammer“ veröffentlicht. Anlässlich dieses Jubiläums findet vom 27. bis 28. Mai 2010 eine Tagung statt, die der Hellen Kammer gewidmet ist. Dabei soll das vielerörterte Werk von unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Perspektiven aus erneut betrachtet werden. Neben geladenen Wissenschaftlern werden auch Studierende des Masterstudiengangs Kunstwissenschaft eigene Beiträge zu Barthes' Fotografie-Verständnis vorstellen.
Programm:
27.05.2010
13.30 h: Einführung
14 h: Katharina Sykora, "Mater Matrix. Die Geburt der hellen Kammer
aus Barthes‘ Trauertagebuch"
15.15 h: Detlef Hoffmann, "studium & punctum"
16.45 h: Claus-Artur Scheier, "Der Tod im Licht"
18 h: Ronald Berg, "wissen, glauben, fühlen — Barthes‘ paradigmatische
Begegnungen mit der Photographie"
28.05.2010
9 h: Michaela Richter, Anna Leibbrandt, "L‘image de Barthes —
Die Konstruktion des Autors der hellen Kammer"
10.15 h: Laura Breede, Mirja Straub, "punctum & Schockphotographie —
Zwei Formen photographischer Überwältigung"
11.30 h: Katarina Petersen, Kerstin Jäger, "Das Motiv der Mutter bei Barthes und Nadars „Mutter oder Frau“"
13.30 h: Khira Göing, Anna Daßler, Maria Castellana, "Das Photo gegen das Kino"
14.45 h: Susanne Henning, Marina Behrens, "punctum & Aura"
