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Tagung: Körperwahrnehmung vs. Iconic Turn

Kategorien
Kunstwissenschaft

Veranstaltungsart
Symposien / Konferenzen

Ort der Veranstaltung

Datum
22.06.2017 - 23.06.2017

Uhrzeit
10:30

Spätestens seit den 1960er-Jahren wird unter Künstlern die dezentrierte, nicht auf das Auge konzentrierte Wahrnehmung zur Grundlage von Produktionen in der Land-Art bzw. Earth-Art, dem Minimalismus, der postdramatischen performativen Kunst, der Conceptual Art etc. erklärt. Die Kritik am Vorrang des Auges im Namen einer körperlichen Wahrnehmung aller Sinne spielte ebenso bei der Karriere der postdramatischen Kunst in Performances, Theater und öffentlichen Raum eine wichtige Rolle. Zur Frage steht, ob die Kritik am Auge im Namen einer körperlichen Gesamtwahrnehmung auch eine Kritik an der Konzentration auf semiotische Strukturen und Bildlichkeit darstellt oder ob mit der Thematisierung einer nicht durchs Auge kontrollierten Wahrnehmung die semiotischen, über die Grenzen von Gattungen und Werkseinheit hinweggehenden Verkettungen von Zeichen erst sichtbar gemacht werden können?

Programm:

22.06.2017
10:30 Uhr: Präsidium der HBK: Begrüßung
11–11:45 Uhr: Dr. Sophia Prinz
11:45–12:30 Uhr: Prof. Dr. Stephan Günzel: Leib und Bild. Zur sinnlichen Form audiovisueller Medien
14–14:45 Uhr: Verw.- Prof. Dr. Thomas Becker: Gegen den retinalen Logozentrismus. Die Achse Duchamp – Gestaltpsychologie in den Kunstavantgarden 1960 ff.
14:45–15:30 Uhr: Nele Kaczmarek: Helio Oiticicas Kunstentwicklung und Merleau-Ponty
18 Uhr: Keynote Lecture: Prof. Dr. Hartmut Böhme

23.06.2017
10–10:45 Uhr: Prof. Dr. phil. Dr. Ing. habil. Christoph Metzger: Netzwerke, Muster und Karten – in Musik & Architektur
10:45–11:30 Uhr: Prof. Dr. Christian Bermes
11:30–12:15 Uhr: Prof. Ulrich Eller: Körperraum und Resonanzphänomene in der Klangkunst
14 –16 Uhr: Round Table – Abschluss

Zuletzt bearbeitet von Sabine Maag, Veranstaltungsmanagement

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