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LIFA (Light in Fine Arts) Kolloquium VI

Lichtkunst und kuratorisches Handeln

Kategorien
Freie Kunst, Medienwissenschaften

Veranstaltungsart
Symposien / Konferenzen

Ort der Veranstaltung

Datum
25.10.2018

Uhrzeit
15:00 - 20:00

Datum
26.10.2018

Uhrzeit
10:00 - 17:30

LIFA Kolloquium VI


Durch die zunehmende Zahl an Projekten, Festivals, Ausstellungen und Publikationen zum Thema Lichtkunst ist das Feld künstlerischer Positionen längst unübersichtlich geworden. Deshalb scheint es notwendig und an der Zeit, die Frage zu stellen: Wer entscheidet eigentlich über die Qualität dieser Lichtwerke?
Ein LIFA Kolloquium zum Thema »Lichtkunst und kuratorisches Handeln« könnte helfen, den Bild- und Skulpturbegriff von Lichtkunst in Abgrenzung zu
anderen Arbeiten mit Licht genauer zu fassen. Im Kontext der Projekte im öffentlichen Raum, bietet sich Braunschweig als Tagungsort an. Für 2020 ist
zum 5. Mal ein Lichtparcours mit zeitgenössischen Positionen internationaler Lichtkunst geplant. Dieses Kolloquium kann gewissermaßen als Auftakt für die kuratorische Arbeit gelten.

Programm

Donnerstag in der Aula der HBK
15 Uhr
Panel I: Künstler*innen und Kuratoren*innen
Lässt sich auch auf dem Feld der Lichtkunst eine zunehmende
Dominanz der Kuratoren ausmachen? Kuratoren sollten »Sorge tragen«, sich um die Kunstwerke sorgen, manche – so der Verwurf – entwickeln jedoch einen Hang zum KuratorenKünstler. Hat das veränderte Rollenverständnis
Konsequenzen für die Kunst? Welche Erwartungen haben die kuratierten Künstler*innen? Gerade die Lichtfestivals setzen auf Überwältigung durch bewegten Bilder und viel Licht, oft fehlt den dort gezeigten Werken
der Ortsbezug. Gleichwohl nutzen viele die Aura des gewählten oder zugewiesenen Ortes. Welche Gegenpositionen gibt es? Und ev. welche konstruktiven Schnittmengen?
Statements von Joachim Fleischer, Prof. Daniel Hausig, Dr. Andrea Domesle, Max Sudhues
Moderation: Anja Hesse

18 Uhr, Abendvortrag
Dr. Vera Lauf

Freitag in Geb. 21, Raum 007
10 Uhr
Panel II: Parameter des Forschens, Kuratierens, Sammelns
und Bewahrens

In den Statements sollte deutlich werden, welche Parameter gelten, wenn im Mittelpunkt der Anstrengungen der Kunsthistoriker*innen, Kuratoren*innen, Sammler* innen, Museumsleiter*innen das Kunstwerk steht und welche gesellschaftlich/politischen Bedingungen für Werke der Lichtkunst eine Rolle spielen. Welchen Einflüssen, Abhängigkeiten, Brechungen sind diese (idealen) Parameter ausgesetzt? Lassen sich Tendenzen ausmachen? Reagieren Künstler*innen zunehmend auf von ihnen angenommene oder direkt eingeforderte Parameter?
Statements von Dr. Julia Otto, Prof. Danica Dakić, Dr. Anja Hesse, Helga Griffiths
Moderation: Michael Schwarz

14.30 Uhr
Panel III: Kuratorische Praxis
Wo liegen bei den Teilnehmern die konzeptionellen, ästhetischen, ökonomischen, ökologischen, sozialen und politischen Maßstäbe ihres kuratorischen Handelns? Welche Abhängigkeiten lassen sich beschreiben? Wie gehen wir um mit dem zunehmenden Aufmerksamkeitsverlangen,
dem Unwesen der Kommerzialisierung, der Instrumentalisierung der Lichtkunst im Öffentlichen Raum? Welche Tendenzen sind zu erkennen? Hin zu mehr Licht? Oder brauchen wir mehr langsames Licht (Siegrun Appelt)?
Statements von Hendrik Wendler, Ronald Ramakers, Ingo Bracke, Siegrun Appelt
Moderation: Prof. Dr. Andreas Bee

16.30 Uhr
Ausblick: Prof. Daniel Hausig, Prof. Dr. Michael Schwarz

Eine Veranstaltung der Hochschule der Bildenden Künste Saar und der Stadt
Braunschweig in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildende Künste
Braunschweig.

Konzept: Prof. Daniel Hausig, Dr. Anja Hesse und Prof. Dr. Michael Schwarz

Zuletzt bearbeitet von Viola Steinhoff-Meyer, Veranstaltungsmanagement

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