Die ZKI hat im Jahr 2006 den flächendeckenden Einsatz von Standardinstallationen im Bereich der Hochschulverwaltung, der zentralen Einrichtungen und Werkstätten sowie im wissenschaftlichen Bereich vorgenommen und seitdem laufend ergänzt. Mit diesem Schritt konnte die IT-Infrastruktur für die Hochschule erheblich verbessert und neu strukturiert werden.
Campus Lizenz für Windows 7, MS Office 2010 und Acrobat Professional
Diese Standardinstallation kann dank einer Rahmenvereinbarung zwischen der Hochschule und den Firmen Microsoft und Adobe auf den derzeit technisch aktuellen Stand angepasst werden. Der Vertrag ermöglicht uns ab Jahresbeginn 2012 den hochschulweiten Einsatz des Betriebssystems Windows 7 und der aktuellen Office Softwareprodukte für Windows und Mac. Darüber hinaus kann auch Acrobat Professional für Windows und Mac in der jeweils aktuellsten Version installiert werden. Zudem erlaubt uns der Vertrag den MitarbeiterInnen der HBK die private Nutzung der Produkte gegen eine geringe Gebühr anzubieten. Für die ZKI bedeutet dieser Schritt, dass die Standardinstallation auf den Hochschulrechnern in eine neue Version migriert werden muss. Einige PCs werden die gestiegenen Systemvoraussetzungen für die Migration nicht mehr erfüllen und müssen deshalb ausgetauscht werden.
Einführung von Desktop und Server Management an der HBK
Um eine effektive Beschaffungsplanung zu gewährleisten, benötigen wir im Vorfeld eine detaillierte Inventur (Hard- und Software), der von der ZKI verwalteten PCs. Die Migration auf die neue Version der Standardinstallation ist eine der größten Umstellungen, die von der ZKI in den letzten Jahren durchgeführt wurde. Ohne Automatisierung ist der Umstieg in einem vertretbaren Zeitrahmen nicht umzusetzen, da dies auf dem herkömmlichen Weg zu zeit- und zu kostenintensiv wäre. Zum Einsatz kommt ein automatisiertes Desktop und Server-Management (DSM) der Firma Frontrange. Mit dem DSM schaffen wir die Voraussetzungen u.a. für: einen vereinfachten Umstieg von Windows XP auf Windows 7 und auf das Office-Paket 2010, eine automatisierte Software- und Konfigurationsverwaltung für die Infrastruktur von Notebooks, Desktops, Servern und virtuellen Umgebungen, eine vereinfachte und automatisierte Aktualisierung von Software und Betriebssystemen auf den Endgeräten, eine vereinfachte und automatisierte Installation neuer Software durch die Anbindung eines Softwareshops, eine effektive Beschaffungsplanung und ein vereinfachtes Lizenzmanagement der eingesetzten Software.
In einer ersten Stufe des Projekts werden die Notebooks und Arbeitsplatz-PCs der Beschäftigten in der Verwaltung vor Ort durch einen Mitarbeiter der ZKI für das DSM angepasst. Zug um Zug wollen wir das Verfahren auf die von der ZKI betreuten Arbeitsplätze in den Geschäftsstellen und Einrichtungen ausdehnen. Nach dieser Anpassung ändert sich zunächst nur das Anmeldeverfahren im Hochschulnetz.
In der zweiten Stufe werten wir aufgrund der automatisierten Inventur aus, ob die vorhandene Hardware für einen Umstieg auf Windows 7 und Office 2010 geeignet ist und die derzeit installierten Softwareprodukte unter Windows 7 lauffähig sind. Sollte sich aufgrund der automatisierten Inventur herausstellen, dass der Einsatz von neuer Hardware erforderlich ist, erfolgt mit dem Austausch der Hardware auch die sofortige Umstellung auf Windows 7 und Office 2010.
Der anstehende Umstieg von Windows XP auf Windows 7 und auf das Office-Paket 2010 wird von der ZKI durch Schulungsangebote für Office 2010 und Windows 7 begleitet.
Desktop und Server Management im laufenden Betrieb
Auch für den laufenden Betrieb bietet DSM viele Vorteile. Bei Neubeschaffungen können die Konfigurationsarbeiten künftig mit DSM automatisiert durchgeführt werden. Wir haben dazu mit der Firma Dell eine Vereinbarung getroffen. Bereits vor der Lieferung werden uns die Informationen zu den Geräten übermittelt, die wir im DSM benötigen, um für das neue Gerät festzulegen, welches Betriebssystem und welche Software installiert werden muss. Wenn der PC in das Installationsnetz eingebunden wird, erkennt DSM das Gerät automatisch und führt die vorgesehene Installation von Betriebssystem und Software durch. Nach etwa 2 Stunden kann der fertig installierte PC ausgeliefert werden.
Softwareaktualisierungen wird das DSM später so vornehmen, dass die MitarbeiterInnen von diesem Aufwand entlastet werden und sichergestellt ist, dass die Updates geprüft und mit den IT-Anwendungen kompatibel sind. DSM sorgt automatisiert für die Aktualisierung des Betriebssystems und der Software sowie für neue Treiber für Grafikkarte etc.
Über den Softwareshop von DSM können AnwenderInnen Software anfordern, die sie für ihre Arbeit benötigen. DSM installiert die angeforderte Software automatisch auf dem PC. Wenn die Software nicht mehr benötigt wird, kann sie wieder abbestellt werden und wird dann vom DSM vom PC entfernt.
DSM ermöglicht es uns die Arbeitsabläufe von der Installation der Anwendungen und Betriebssysteme bis hin zum Betrieb und der kontinuierlichen Wartung von Geräten zu vereinfachen. Wir können noch schneller und flexibler als bisher auf Ihre Softwareanforderungen reagieren und die Support- und Serviceleistungen der ZKI trotz zunehmender Anforderungen auf einem hohen Standard zu halten.
Die Vorbereitungen für den Umstieg haben vor einigen Wochen begonnen. Über den genauen Terminplan werden wir Sie informieren, sobald wir den zeitlichen Aufwand pro Arbeitsplatz abschätzen können.
Zuletzt bearbeitet von K.Schulze am 03.02.2012
