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eLearning-Projekt PIK07

Propädeutikum in der Kunstwissenschaft/Kunstgeschichte 2007 (PIK07)
Im Rahmen des niedersächsischen Fördervorhabens "Multimedia in Lehre, Studium und Weiterbildung an Hochschulen in Niedersachsen" - ELAN III arbeitete die ZMB in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Victoria von Flemming (Kunstwissenschaft) und in Kooperation mit Prof. Dr. Klaus Niehr von der Uni Osnabrück an einem eLearning-Modellprojekt "Propädeutikum in der Kunstwissenschaft/Kunstgeschichte" (PIK07).
Schwerpunkt des Projekts ist die Entwicklung und Produktion von Medienobjekten, die als Lehrmedien für Präsenzlehrveranstaltungen genutzt und zu Lernobjekten und Online-Lerneinheiten für das Selbststudium verknüpft werden können. Sie sollen die Grundlage bilden für die Vermittlung grundlegender kunstwissenschaftlicher Fähigkeiten und Kompetenzen.
Kennzeichen solcher Medienobjekte sind:

  • kombinierbar zu einer vernetzten Struktur einzelner Lerneinheiten bei Gewährleistung von klaren Lernpfaden
  • eine dem Medium angepasste Didaktik
  • eine den Möglichkeiten des Computers angemessene Visualisierung, die in Büchern oder Zeitschriften nicht umsetzbar ist. Dies sind regelmäßig Repräsentationen von dreidimensionalen Objekten, Darstellungen von zeitlichen Abläufen, multimediale Zusammenstellungen und Animationen sowie interaktive Programme. Dies betrifft Skulpturen oder Architektur, Hängungen in Sammlungen und Ausstellungen, Kunst im Raum, historische Entwicklungen, kinetische, multimediale und interaktive Objekte und Installationen usw.
  • die mediengerechte und intuitive Navigation
  • eine dem Bildschirm und den Gegenständen angemessenes Screendesign

Die entwickelten Lernobjekte sollen sowohl in der Präsenzlehre (z.B. zur Visualisierung) eingesetzt werden als auch als variabel verknüpfbare Module für Online-Lerneinheiten.
Ein wichtiger didaktischer Aspekt liegt in der geplanten intensiven Mitarbeit von Studierenden. Zum einen ermöglicht dies die Einbeziehung der Studierendenperspektive in die Planung und Erstellung der Lehrmedien, zum anderen verhilft dies den zukünftigen Kunstwissenschaftlern zu Zusatzqualifikationen, wenn sie in ihrer späteren Berufspraxis in Museen, Galerien, Verlagen etc. Kunstvermittlung im weitesten Sinn zu leisten haben. Dabei wird zunehmend die Fähigkeit zur Entwicklung und Nutzung neuer medialer Vermittlungsformen gefragt sein. (Informationssysteme, Audio- und Podcast-Guides, visuelle Präsentationen usw.) Die intensive Mitarbeit an eLearning-Projekten entwickelt bei den Studierenden wichtige Qualifikationen und Kompetenzen, die ihre Berufschancen stark verbessern dürften.
Das entwickelte System ist grundsätzlich als ein wachsendes zu verstehen. Es ist möglich, dass Studierende verschiedener Studiengänge (Kunstvermittlung, Design, Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft) im Rahmen von kooperativen Studienprojekten und Lehrveranstaltungen neue Module entwickeln und produzieren.

Veranstaltungskalender