Annette Tietenberg ist Professorin für Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt Kunst der Gegenwart an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Sie studierte Kunstwissenschaft und Neuere deutsche Philologie in Bonn und Berlin. Promotion an der TU Berlin. Von 1996 bis 2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der UdK Berlin. Lehraufträge an den Universitäten Frankfurt am Main, Marburg, Wuppertal sowie an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Gastprofessorin an der Burg Giebichenstein, Halle an der Saale, und Vertretungsprofessorin an der Universität zu Köln. Im Zentrum ihrer Forschungen stehen kulturelle Produktionsfelder, die Theorie und Praxis miteinander verschränken. Sie untersucht das Verhältnis von Kunst und Design, befasst sich mit Design, Kunst und Architektur im Weltraumzeitalter, reflektiert die ästhetischen, sozialen und politischen Aspekte kuratorischer Arbeit und nimmt die Auswirkungen der Globalisierung auf Kunst und Gestaltung in den Blick. Sie hat mehrere Ausstellungen kuratiert, darunter "Frankfurter Kreuz. Transformationen des Alltäglichen in der zeitgenössischen Kunst" (Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main), "Joan Jonas. Performance-Video-Installation" (NGBK Berlin), "Office Hours" (NGBK Berlin, gemeinsam mit Ute Ziegler) und "ZERO G. Der Artronaut Charles Wilp" (HBK Braunschweig, gemeinsam mit Marie-Luise Heuser und Ingrid Schmidt-Winkeler). Jüngst sind Texte zur Reflexion von Autorschaft am Beispiel von Paul Thek (MIT 2008), zu Dunja Evers' Umgang mit Film Stills (Heidelberg 2009), zur metaphorischen Dimension des Schaukelstuhls und zu Michael Lins Zugriff auf Muster (Ausst. Kat. Vancouver 2010) erschienen.
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