| 1954 |
geb. in Berlin. Lebt und arbeitet in Braunschweig |
| 1973 |
Abitur am Georg-Herwegh-Gymnasium (neusprachlich) in Berlin-West |
| 1974-1980 |
Studium des Lehramtes (Kunst, Deutsch, Erziehungswissenschaften, Philosophie) an der Pädagogischen Hochschule Berlin (ab 1980 HdK und FU Berlin); Tutorin bei Prof. Hans-Ernst Mittig |
| 1974 |
Heirat |
| 1976 |
Scheidung; Freiberufliche Kuratorin bei der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) Berlin für Ausstellungen zeitgenössischer Kunst |
| 1980-1982 |
I. Staatsexamen (Lehramt), „mit Auszeichnung“ Mitarbeit am Zentralinstitut für Unterrichtswissenschaften und Curriculumentwicklung an der FU Berlin bei Prof. Hansjörg Neubert, Arbeitsschwerpunkt: Ästhetische Erziehung in der Lehrerbildung; Forschungsprojekt: Vergleichende Untersuchung von Reformuniversitäten und -studiengängen in der Bundesrepublik Deutschland (erste Veröffentlichung); Projektleitung für Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in der NGBK Berlin, „RealismusStudio“ (Salomé, Martin Kippenberger, Astrid Klein, Felix Droese, Werner Büttner, Albert Oehlen u. a.; diverse Veröffentlichungen |
| 1982-1984 |
Zweitstudium der Kunstgeschichte, Philosophie und Dokumentationswissenschaften an der FU Berlin; Kuratorische Mitarbeit an der NGBK-Ausstellung „Kunst und Zeitbilder 1945 - 1955“, Akademie der Künste Berlin (Veröffentlichung: Interviews mit Künstlern der Nachkriegszeit) |
| 1984-1985 |
Kuratorin der Retrospektive „Hans Haacke“ (NGBK im KH Bethanien) in Kooperation mit der Tate Gallery London und der KH Bern; Rezeptionsanalyse zu einem Werk Haackes (Veröffentlichung); Freiberufliche Kuratorin monographischer und thematischer Ausstellungen für die NGBK Berlin |
| 1985-1987 |
Kuratorin im Neuen Berliner Kunstverein: Projektleitung „Skulpturenboulevard - Kurfürstendamm/Tauentzien“ zur 750-Jahr-Feier Berlins i. A. des Senators für Kulturelle Angelegenheiten (Auszeichnung mit dem Hugo v. Tschudi-Preis); Rezeptionsanalyse des Projekts (Veröffentlichung) |
| 1986 |
Entwicklung von Projekten im Europäischen Kulturaustausch mit dem Schwerpunkt Ost- und Ostmitteleuropa; erste Reisen in die ehemalige Sowjetunion (Baltikum) |
| 1987 |
Gastkuratorin für eine Ausstellung über den Exil-Letten V. Abolins im Staatlichen Kunstmuseum Riga in Kooperation mit dem Lettischen Museums- und Künstlerverband und der NGBK Berlin (Veröffentlichung) |
| 1988 |
Projektleitung der NGBK-Ausstellung „Riga-Lettische Avantgarde“ in der Staatlichen Kunsthalle Berlin und Stadtgalerie Kiel; Reisen in die ehem. Sowjetunion (Baltikum, Russland); Ausstellungen russischer zeitgenössischer Kunst mit Erik Bulatov, Komar & Melamid u. a. (zahlreiche Veröffentlichungen); Gründung und Geschäftsführung der Inter Art Agentur Berlin (bis 1992); Kommerzielle Ausstellungen, Management und Vermittlung osteuropäischer Künstler an Galerien |
| 1990-1992 |
Projektleitung der Ausstellung „Interferenzen - Kunst aus Westberlin 1960 - 1990“ in Riga (Museum für Ausländische Kunst, Nationalmuseum, Fotomuseum, Arsenal sowie Installationen im öffentlichen Raum); Reisen nach Georgien, Estland und Litauen; Gastkuratorin in den „Kunstwerken e. V.“ Berlin für das Projekt „37 Räume“; Einrichtung einer „Projektbörse Osteuropa“; Gastkuratorin der „Rauma Biennale Baltikum“, Kunstmuseum Rauma/Finnland (Finnischer Museumspreis 1992) Lehraufträge an der Hochschule der Künste Berlin (FB 1) und an der Fachhochschule Potsdam („Ausstellungsmanagement“ und „Ausstellungen in Berlin“) |
| 1992-1994 |
Ars Baltica-Kuratorin für Ausstellungen zeitgenössischer Kunst des Ostsee-Raums) im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein (Minister Björn Engholm, Marianne Tidick); Projekte und Veröffentlichungen zur baltischen und russischen Kunst, u. a.: „Das Gedächtnis der Bilder - Baltische Photokunst heute“, „Selbstidentifikation - Die Kunst St. Petersburgs von 1970 bis heute“, „Ars Baltica Triennale der Photokunst“); Koordination der weiteren Ausstellungsstationen; Reisen nach Polen, Finnland, Schweden, Norwegen; Projektleitung der Ausstellung „Memento: Kunst – Geschichte - Gedenken“ in der Galerie der Hauptstadt Prag im Auftrag des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin (1994) und Anschlussstation in der Stadtgalerie im Sophienhof, Kiel; Mitarbeit bei der Organisation und Drittmittelakquise für den Aufbau der Gedenkstätte in Prag für die „Opfer der Heydrichiade“ in der Orthodoxen Kathedrale Cyrill und Method (mit Bibliothek und Ausstellungsräumen) |
| 1994-2004 |
Direktorin des Hauses am Waldsee, Berlin; Ausstellungen, Veranstaltungen, Veröffentlichungen zur internationalen zeitgenössischen Kunst (Rahmenthemen: Europa der Regionen, Wegbereiter der Moderne, Individuelle Ikonographien, Art of Memory, Betriebssystem Kunst, Kunst im Kontext von Wissenschaft, Geschichte, Philosophie u. a.); Projekte im europäischen und internationalen Kulturaustausch mit Kanada, Russland, Australien, Finnland, Japan, Frankreich und Österreich in Kooperation mit den Botschaften und kulturellen Vertretungen der Länder; Ausbildung von PraktikantInnen (Studierende an Kunsthochschulen); Vorträge und Seminare zum Berufsbild des „Kurators“ in Zusammenarbeit mit dem „Arbeitsamt Hochschulteam“ und der UdK Berlin (Lehraufträge zu den Themen „Einführung in das Ausstellungsmanagement“ und „Grundlagen des kuratorischen Handelns“). Institutionelle Projekte: Teilsanierung des Hauses; Einrichtung eines Museumsshops, eines Cafés, einer Fachbibliothek und eines Medienpools; Gründung eines Fördervereins (1996); Mitarbeit im Vorstand 1996 - 2002; Professionalisierung des Drittmittelakquise, des Veranstaltungs- und Eventmanagements; Gründung eines Trägervereins (2002) und Betreiben einer Rechtsformänderung mit dem Ziel der Umwandlung des HaW in einen wirtschaftlichen Betrieb: Im Juni 2004 übernimmt der Trägerverein die Institution auf der Basis eines Pacht- und Zuwendungsvertrags mit dem BA Steglitz-Zehlendorf von Berlin. |
| seit 2004 |
Wahl zur Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Wahl am 4.2.2004, Amtsantritt am 1.10.2004) |