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Forschungsschwerpunkt

Ein Schwerpunkt meiner Forschungstätigkeit liegt auf Fragen der Inter- bzw. Transmedialität in den Künsten. Dabei steht insbesondere der Wettstreit zwischen Malerei, Fotografie und Film im Zentrum, eine Auseinandersetzung, die sich im ausgehenden 19. Jahrhundert herauskristallisiert hat und über die analogen Medien hinweg bis in die heutigen Diskussionen der digitalen Visualisierungen fortgeführt wird. Einerseits richtet sich mein Interesse dabei auf theoretische, mediale und motivgeschichtliche Fragen nach den „Grenzen des Fotografischen”, andererseits speziell auf die Rivalität zwischen Malerei und Film in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Der zweite Forschungsschwerpunkt befasst sich mit Fragen der Geschlechterforschung. Die visuellen Konstruktionen und Rezeptionsweisen von Weiblichkeit und Männlichkeit stehen hier im Zentrum. Mit Hilfe einer Methodenvielfalt ikonografischer, sozialhistorischer, mediengeschichtlicher und theoretischer Ansätze geht es um die komplexe Analyse sich historisch wandelnder Visualisierungen dessen, was männlich und weiblich bedeutet. Hier greift meine Forschung teils bis in das 18. Jahrhundert zurück, da sich damals die heute noch gängigen Geschlechterpolaritaten voll ausgebildet haben. Mein Interesse reicht zugleich bis in postmoderne/postfeministische Positionen der Gegenwartskunst hinein und berücksichtigt neuere soziale und politische Ausdifferenzierungen der Geschlechterkategorien.

Der dritte Forschungsschwerpunkt setzt sich mit Fragen künstlerischer Autorschaft vom ausgehenden 19. bis ins 21. Jahrhundert auseinander. Die Versuche von Künstlern und Künstlerinnen, sich dem mythischen Status des autonomen Künstlersubjekts und seinem Pendant, dem auratisch aufgeladenen Kunstwerk, zu entziehen, werden mit Hilfe theoretischer Perspektiven aus der Philosophie und Soziologie kritisch untersucht.

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