Hubertus von Amelunxen
Am 27. Oktober 2010 wird Prof. Dr. Hubertus von Amelunxen offiziell das Amt des Präsidenten der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig übergeben. Der Festakt beginnt um 14 Uhr in der Aula der HBK in Anwesenheit von Johanna Wanka, der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur sowie Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, dem Vorsitzenden des Hochschulrats.
Hubertus von Amelunxen ist der Nachfolger der scheidenden Präsidentin Barbara Straka. Er hat angekündigt, die Hochschule in seiner Amtszeit stärker international zu profilieren. Sie müsse, sagt er, als eine der bedeutendsten Kunsthochschulen in Europa zu erkennen sein. Mit diesem Ziel wird von Amelunxen die geleistete Arbeit von Frau Straka aufgreifen und fortführen.
Curriculum Vitae
Hubertus von Amelunxen wurde am 29. Dezember 1958 in Bad Hindelang geboren. Er studierte ab 1958 Romanistik, Germanistik und Kunstgeschichte in Marburg und Paris und erhielt einen Doktortitel für Romanische Studien von der Universität Mannheim. Er lehrte zwischen 2001 und 2005 in Basel als Gastprofessor und wurde Visiting Professor an der University of California, Santa Cruz. Von 1995 bis 2000 arbeitete er als Professor an der Muthesius-Hochschule für Kunst und Design in Kiel, wo er das Zentrum für Interdisziplinäre Projektstudien gründete. Im Jahr 2000 unterrichtete er an der Universität in Düsseldorf und am Institute for Fine Arts in Antwerpen. Im selben Jahr wurde Amelunxen als Professor an die European Graduate School in Saas-Fee im Fachbereich Media and Communications berufen und wurde Gründungsbeauftragter der International School of New Media in Lübeck. Seit 2003 ist er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und von 2005 bis 2009 Rektor der École européenne supérieure de l’image Angoulème/Poitiers in Frankreich. 2006 erhielt er den Walter Benjamin Chair der European Graduate School in Saas Fee. Amelunxen ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel sowie Kurator vieler internationaler Ausstellungen, zuletzt „Notation. Kalkül und Form in den Künsten“ für die Akademie der Künste und das ZKM, 2008/2009 (gemeinsam mit Dieter Appelt).
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