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Gemeinsame Beratung der Landtagsfraktionen von CDU und FDP zum Doppelhaushalt 2012/13 des Landes Niedersachsen eröffnet Perspektiven für die HBK Braunschweig

Die Landtagsfraktionen von CDU und FDP haben im Rahmen der Beratungen zum Doppelhaushalt für die Jahre 2012 und 2013 beschlossen, die HBK Braunschweig im Gesamtvolumen von 400.000 EUR zu fördern. Demzufolge erhält die HBK Braunschweig in den Jahren 2012 und 2013 jeweils 200.000 EUR als Anschubfinanzierung für den Aufbau eines Gründungsinkubators in den Braunschweiger Kreuzhöfen (Kreuzstraße 67).

„Die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig dankt den Regierungsfraktionen des Niedersächsischen Landtags für die in Aussicht gestellte Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt der Braunschweiger Landtagsabgeordneten Frau von Below-Neufeldt (FDP), die mit großem persönlichen Einsatz dieses Projekt unterstützt hat“, betonte der Präsident der HBK Braunschweig, Prof. Dr. Hubertus von Amelunxen. „Von diesem Anschub wird ein wichtiges Signal an die Wirtschaft ausgehen, sich ebenfalls für das entstehende Netzwerk zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region Braunschweig zu engagieren“. An dieser Initiative sind neben der HBK die Projektregion Braunschweig GmbH, die Wolfsburg AG, die Braunschweig Zukunft GmbH, der Arbeitgeberverband Braunschweig, die Braunschweigische Landessparkasse, die Agentur für Arbeit mit dem Jobcenter Braunschweig und die Kreativregion 38 e.V. in Gründung beteiligt.

Das Konzept der HBK Braunschweig sieht vor, in den Kreuzhöfen ein Gründungszentrum für Kultur- und Kreativberufe aufzubauen. Speziell Absolventen und Absolventinnen von Studiengängen dieser Branchen werden in ihren berufsfeldbezogenen Fragen fachkundig beraten. Initiativen in Richtung einer Selbstständigkeit in diesen Bereichen werden kompetente Unterstützung erhalten. Die Ausrichtung folgt den an der Hochschule für Bildende Künste angebotenen Studiengängen und öffnet sich gleichzeitig für Absolventen und Absolventinnen anderer Hochschulen der Region, wie der Technischen Universität Braunschweig, (Studiengang Architektur) und der Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften (Studiengänge Mediendesign und Medieninformatik). Nachwuchsförderprogramme, wie die Dorothea-Erxleben-Stipendien zur Chancengleichheit sowie die internationale Künstlerförderung des Landes Niedersachsen sind ebenfalls integrale Bestandteile des Gesamtkonzeptes. „Wollen wir ernsthaft die schöpferischen Kompetenzen unserer Gesellschaft zusammen führen, dann müssen wir zunächst ihre verschiedenen Sprachen verstehen und respektieren lernen. Gemeinsam werden wir die Kreuzhöfe vorbildlich zu einem Ort der Begegnung und der Produktion aufbauen“, sagt der Präsident der HBK.

Das Vorhaben steht in Zusammenhang mit dem Sanierungsvorhaben „Westliches Ringgebiet“ der Stadt Braunschweig. Das Nutzungskonzept der Kreuzhöfe sieht Raumstrukturen vor, die der Arbeitsweise in der Kultur- und Kreativwirtschaft angepasst sind und somit die Zusammenarbeit von Freiberuflern und Ein- bis Zweipersonenunternehmen aus unterschiedlichen Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft positiv befördern können. Diese sollen sich sukzessive im Westlichen Ringgebiet ansiedeln.

Eine vor Kurzem an der HBK Braunschweig öffentlich vorgestellten Studie zur Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region Braunschweig 2011 kommt zu dem Ergebnis, dass die Stadt Braunschweig der mit Abstand wichtigste Standort für die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region ist. Gleichzeitig, so heißt es, würden nicht alle Potentiale voll ausgeschöpft. Vor diesem Hintergrund stellen das geplante Beratungszentrum für Kultur- und Kreativberufe sowie der Gründungsinkubator einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Standorts Braunschweig im Land Niedersachsen dar.

Zuletzt bearbeitet von Referat Presse und Kommunikation am 06.12.2011

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