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Pressemitteilung: Kooperation für Exzellenz in der Games-Branche

Kooperationsvertrag der Games Academy mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel

Am Freitag, 6. März 2009, um 13.00 Uhr wird auf der CeBIT in Hannover (Halle 17, NordLB forum) ein Kooperationsvertrag zwischen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK), der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (FH) und der Games Academy GmbH (GA), einer berufsbildenden Privatschule mit staatlicher Anerkennung in Berlin und Frankfurt am Main, geschlossen. Mit dieser Vernetzung der drei Institutionen wird der universitären Ausbildung im Bereich der Computer- und Videospiel-Entwicklung ein neues Potential eröffnet.

Die Idee des „homo ludens“, des spielenden Menschen ist älter als jede digitale Technik. Im Spiel entdeckt der Mensch seine Talente, entwickelt seine Fähigkeiten und damit auch sich selbst. Das trifft im besten Fall auch für Video- und Computerspiele zu, die inzwischen zum anerkannten Kulturgut zählen. Sie bilden bereits jetzt den am stärksten wachsenden Bereich in der Kultur- und Kreativwirtschaft Deutschlands. Und weltweit wird längst mehr Geld mit Computerspielen umgesetzt als mit Kinofilmen. Die Branche leidet jedoch an einem akuten Fachkräftemangel.
Mit der Kooperation wird diesem Mangel abgeholfen: In der Entwicklung der Spiele ist die Vernetzung von Designern und Informatikern von zentraler Bedeutung. Die Design-Kompetenzen der HBK und die Informatik-Kompetenzen der FH greifen optimal ineinander und vernetzen sich mit dem handwerklich-technischen Know-how der Games Academy, um den Studierenden konzeptionelles, experimentelles und visionäres Denken und Handeln zu vermitteln.

Während die HBK Braunschweig intensiv an der Entwicklung im Bereich des Game Designs arbeitet, vor allem mit der Erforschung der Gestaltung „erzählerischer Spielumgebungen“ („Narrative Environments“), bildet die FH Braunschweig/ Wolfenbüttel in den Grundlagen der Informatik und des Software-Engineerings aus. Die Games Academy™ – im Jahr 2000 als erste Spezialschule für die Computer- und Videospielproduktion in Deutschland gegründet – gilt ihrerseits in der Ausbildung von Game-Entwicklern heute als europaweit führend.

Ab sofort haben nun Studierende der Games Academy die Möglichkeit, im Anschluss an ihre Ausbildung einen Bachelor-Abschluss an einer der beiden Hochschulen zu absolvieren. Außerdem erhalten Studierende aller drei Einrichtungen mit der Kooperation ein neuartiges Ausbildungsangebot sowie nach dem Bachelor-Abschluss den Zugang zu weitergehenden Qualifikationen in entsprechenden Master-Studiengängen. Damit wird es möglich sein, exzellente Fachkräfte auf Hochschulniveau hervorzubringen: in Lehre und Forschung geschulte Spezialisten, die in der Lage sind, die gestalterische und inhaltliche Qualität der Spiele zu heben und damit die Marktchancen einheimischer Produkte entscheidend zu verbessern.

Zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages sind anwesend: Thomas Dlugaiczyk (Geschäftsführender Gesellschafter und Rektor der Games Academy GmbH), Gerhard Baller (Hauptberuflicher Vizepräsident der HBK), Professor Eku Wand (Direktor des Instituts für Medienforschung der HBK), Professor Uli Plank (Studiendekan der HBK) sowie Volker Küch (Hauptberuflicher Vizepräsident der FH), Professor Dr. Jürgen Kreyßig (Dekan, Fachbereich Informatik der FH) und Professor Dr. Reinhard Gerndt (Studiendekan, Fachbereich Informatik der FH).

O-Töne zur Pressekonferenz

 
  • „Für unsere Studierenden und Absolventen eröffnen sich nach Abschluss Ihrer Ausbildungen an der Games Academy weitere Möglichkeiten der Qualifizierung und Weiterbildung. Wir können industrierelevante Themen in die Forschung einbringen und bei der Entwicklung neuer Verfahren unterstützen.“ Thomas Dlugaiczyk, Rektor der Games Academy
  • „Mit der Games Academy haben wir einen in der Lehre sehr erfolgreichen Partner mit vielfältigsten Industriekontakten gefunden. Wir sehen eine sehr gute Möglichkeit, die Lücke zwischen universitärer Lehre und Forschung und dem Game Development zu schließen und für die Wirtschaft gemeinsam noch interessantere Talente bereitstellen zu können.“ Professor Eku Wand, Institut für Medienforschung der HBK Braunschweig

Für Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der HBK Braunschweig: pressestelle@hbk-bs.de, Tel. 0531 391 9123.
 

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