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Video-Arbeiten von Studierenden und Absolventen der HBK auf Braunschweigs neuer Medienfassade

8. Januar 2013

Gestern Abend um Punkt 20 Uhr wurde der Schalter umgelegt für die markante Hightech-Medienfassade auf dem Dach des Business-Centers I des BraWoParks am Braunschweiger Hauptbahnhof. Auf der 150 Quadratmeter großen und dreiseitigen Fläche werden weithin sichtbar künstlerische Video-Beiträge des Deutschen-Fernsehpreis-Trägers Prof. Adolf Winkelmann (Dortmund) sowie die der Gewinner eines extra dafür ausgeschriebenen Wettbewerbs an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig gezeigt.


Die Volksbank Braunschweig Wolfsburg realisiert damit die nach der zur Kulturhauptstadt 2010 präsentierten Dortmunder U-Turm-Bilderuhr bundesweit zweite LED-Kunstinstallation dieser Art.

Die mit 350.000 Einzel-LEDs illuminierte Krone des im Volksmund liebevoll „Toblerone“ genannten Hochhauses signalisiert symbolhaft Dynamik, Kreativität und hohen städtebaulichen Anspruch des Gesamtprojekts. Der BraWoPark der Volksbank Braunschweig Wolfsburg ist mit einem Finanzvolumen von 130 Millionen Euro aktuell das größte Bauvorhaben eines privatwirtschaftlichen Investors in Niedersachsens zweitgrößter Stadt.

Gezeigt werden auf der Medienfassade neben den Arbeiten von Prof. Winkelmann jeweils dienstags und mittwochs herausragende Produktionen von Studierenden und jungen Absolventen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Swetlana Königs Illumination „Guck! Watch!" macht den Auftakt. Im Rahmen der Kooperation zwischen Hochschule und Volksbank werden zwölf künstlerische Beiträge in luftiger Höhe gezeigt.

Während der Eröffnungsveranstaltung für die Medienfassade in der Braunschweiger Stadthalle erklärte Jürgen Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo, vor 140 geladenen Gästen: „Städtebaulich wie künstlerisch unterstreicht die außergewöhnliche LED-Installation den für uns wegweisenden Ansatz kreativer Stadtentwicklung. Der gesamte BraWoPark soll eine identitätsstiftende Rolle für das Stadtbild rund um den Braunschweiger Hauptbahnhof übernehmen. Das multimediale Dach der Toblerone ist dafür das ideale Objekt.“

Dr. Anja Hesse, Kulturdezernentin der Stadt, erklärte: „Braunschweig profitiert von dem Kunstprojekt. Es wird weit über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung finden. Mit der LED-Installation gelingt zudem eine nachhaltige Aufwertung des Stadt-Entrées.“

Diese Überzeugung unterstrich der künstlerische Leiter des Projekts Adolf Winkelmann. „Braunschweig erhält ein modernes Objekt, das im wahrsten Sinne des Wortes Strahlkraft entwickelt. Die Medienfassade wird die Wahrnehmung Braunschweigs von Reisenden und Einheimischen an dieser Stelle deutlich verbessern. Sie steht für Urbanität und Modernität“, erklärte der bekannte Filmregisseur und -produzent aus Dortmund, der auch das Vorbild, die Dortmunder U-Turm-Bilderuhr, realisiert hat.

Für die Studierenden und für die gesamte Hochschule stellt das Projekt ein bedeutendes Schaufenster dar. In diesem Sinn bedankt sich Frau Anne Prenzler, Leiterin des Referats für Ausstellungs- und Veranstaltungsmanagement und Mitglied der Jury für die Kooperation: „Die Arbeiten schöpften das Potential der neuen Technologie aus und werden der Prominenz des Präsentationsortes und seiner Positionierung im öffentlichen Raum gerecht. Die Braunschweiger und die Besucher der Stadt können gespannt sein, was sie in den nächsten zwölf Monaten auf der Medienfassade der Volksbank BraWo von Braunschweigs künstlerischem Nachwuchs zu sehen bekommen werden.“

Fakten:

Die Jury: Jürgen Brinkmann (Vorstandvorsitzender der Volksbank BraWo), Norman Lies (Leiter Marketing, Volksbank BraWo) Prof. Adolf Winkelmann (Filmemacher, Dortmund), Prof. Corinna Schnitt (Freie Kunst/Film, HBK), Rolf Pilarsky (Freie Kunst/Digitale Medien, HBK), Anne Prenzler (Leiterin des Referats für Ausstellungs- und Veranstaltungsmanagement, HBK) sowie Dr. Anja Hesse (Kulturdezernentin der Stadt Braunschweig)

Die Sieger: Lucie Biloshytskyy / „Spiel des Lebens“; Swetlana König / „Guck! Watch!”; Lucie Mercadal / „Voll und Glücklich“; Lisa Seebach / „Nachtmaschine“; Christoph Bartsch und Thomas Taube / „Hans und das Glück“; Mirko Winkel / „Perfectly You“; Anna Sasse / „Die Früchte meines Lebens“; Constantin Hartenstein / „SCHDRUDL“; Stephan Chamier / „Lines“; Jie Jie Ng und Martina Gromadzki / „Unser Märchen“; Hsu Szu-Ying / „Sky Lantern“, Jochen Isensee / Quadratur des Dreiecks.

Die Medienfassade: Gesamtfläche 150 Quadratmeter; drei Seiten mit je drei ca. 4x4 Meter großen LED-Quadraten; 350.000 Einzel-LEDs; LED-Lamellen mit intensiver Helligkeit und hoher Bildqualität für gute Sichtbarkeit bei Tageslicht; LEDs bei Dämmerung und Dunkelheit gedimmt; Konzept für die Umnutzung der Dachkrone: gmp Architekten von Gerkhan, Marg und Partner, Hamburg; Medientechnische Installation: ICT Innovative Communication Technologies AG, Kohlberg; Bildinhalte Medienfassade: Prof. Adolf Winkelmann (Dortmund) und Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
 

Pressebild zur freien Verwendung

LED-Fassade am BraWoPark mit der Video-Arbeit „Guck! Watch!" von Swetlana König.

vergrößern LED-Fassade am BraWoPark mit der Video-Arbeit „Guck! Watch!" von Swetlana König.


Zuletzt bearbeitet von Referat Presse und Kommunikation


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