Die Meisterschüler 2011 der HBK Braunschweig stellen aus
Die Meisterschüler der HBK Braunschweig sind Studierende des zweisemestrigen Aufbaustudiums Bildende Kunst. Sie haben schon ein Diplom in Freier Kunst in der Tasche, mit Auszeichnung für ihre herausragenden Leistungen. Als Abschluss für den postgradualen Studiengang findet jährlich die Meisterschülerausstellung statt. Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz vergibt für die besten Meisterschüler Stipendien, als Starthilfe für ihr künstlerisches Schaffen. In diesem Jahr zeigen die Meisterschüler ihre Arbeiten im Braunschweiger raumLABOR. Die Eröffnung findet am 21. Oktober 2011 um 19 Uhr statt. Zur Begrüßung spricht HBK-Präsident Prof. Dr. Hubertus v. Amelunxen. Zur Ausstellung wird es ein umfangreiches Rahmenprogramm geben.
Folgende MeisterschülerInnen stellen aus: Sarah Alexander, Jekaterina Anzupowa, Arno Auer, Armagan Aydin, Dorothea Biedermann, Eveline Czaika, Tamkea Delvendahl, Katharina Dörr, Jan-Paul Evers, Nikola Fahlbusch, Friedrich Franke, Natalie Häusler, Jan-Michel Harmening, Alexandra Heide, Fränze Hoppe, Rebecca Loyche, Irina Matthes, Francisco Javier Montoya Cázarez, Ulrich Pester, Julia Charlotte Richter, Lea Rochus, Markus Saile, Adrian Schedler, Tamaki Watanabe, Martin Weiser, Marius Wilms.
| Ort: | raumLABOR, Hamburger Str. 267, 38114 Braunschweig |
| Zeit: | Samstag, 22.10. bis Dienstag, 08.11.2011 |
| Eröffnung: | Freitag, 21.10., 19 Uhr |
| Öffnungszeiten: | Mo–So: 13–19 Uhr |
| Führungen: | sonntags (23.10., 30.10., 06.11.) jeweils um 15 Uhr |
26.10. & 27.10., 19 Uhr: Künstlergespräche mit Prof. Dr. Andreas Bee (Moderator)
01.11., 19 Uhr: Vortrag von Dr. Christian Bauer: »Ein hippokratischer Eid für Künstler: Über den gesunden und den kranken Kunstverstand«. Die Philosophie charakterisierte Hölderlin als ein «Hospital, wohin sich jeder verunglükte Poët mit Ehren flüchten kann». Augenscheinlich gewährt auch die Bildende Kunst solchen Unterschlupf. Der Vortrag untersucht die Frage, ob die Kunst an der Wand oder nicht besser im Schrank aufgehoben ist oder ob umgekehrt, die Medizin aus dem Schrank geholt und an die Wand gehängt gehört, wie Christoph Schlingensief in seinem Krankentagebuch meinte. Was wäre, wenn angehende Künstler mit diesem Gedanken Ernst machen müssten. Hätten Sie einen hippokratischen Eid abzulegen: Wie sähe diese Selbstverpflichtung aus? Und wie gingen sie mit (un)duldsamen Rezipienten um? Dr. Christian Bauer ist Lehrbeauftragter für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe sowie für Informationsdesign an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Würzburg.
08.11., 20 Uhr: Finissage mit »EPG-Transformation«, Soundperformance Natalie Bewernitz / Marek Goldowski
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