Hochschulinternes Auswahlverfahren Medienwissenschaften

Allgemeines

Das hochschulinterne Auswahlverfahren gilt nur für das Erststudium und für Bewerberinnen und Bewerber mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung oder einem Zeugnis aus einem Mitgliedstaat der EU.

Es können sich für das Bewerbungsverfahren 2019/20 Änderungen bei der Berechnung der Verfahrensnote und der Verbesserung der Note aufgrund besonderer Eignung im Rahmen des Reakkreditierungsverfahrens Medienwissenschaften ergeben.

Auswahl nach Verfahrensnote

Im letztjährigen Bewerbungsverfahren setzte sich die Verfahrensnote wie folgt zusammen:

  • zu 70 % aus der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung, also in der Regel des Abiturzeugnisses
  • zu jeweils 15 % aus den Einzelnoten in jeweils zwei Unterrichtsfächern des letzten Halbjahres des letzten Schuljahres in der Reihenfolge der Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, künstlerisches / musisches Fach. Es werden also in der Regel die Fachnoten in Deutsch und Englisch in die Berechnung einbezogen. Sollte im Ausnahmefall nur eines der vier Unterrichtsfächer im Zeugnis ausgewiesen sein, wird dieses zu 30 % einberechnet.

Auf der Grundlage dieser Verfahrensnote und der sich daraus ergebenden Rangfolge werden die Studienplätze in dieser Quote vergeben. Bei gleicher Verfahrensnote entscheidet das Los.

Auswahl nach besonderer Eignung

 

Die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung verbessert sich durch den Nachweis der besonderen Eignung.

Die besondere Eignung für ein medienwissenschaftliches Studium wird anhand von medienrelevanten Vorerfahrungen beurteilt.

Besonders geeignet für das Studium der Medienwissenschaften sind demnach Bewerberinnen und Bewerber, die in medienrelevanten Bereichen und außerhalb schulischer Verpflichtungen bereits mindestens 3 Jahre

  • beruflich tätig waren; hierzu zählen auch Zeiten der Berufsausbildung
  • Praxiserfahrungen gesammelt haben, in der Regel nachzuweisen durch Praktikumsbescheinigung
  • sonstige studienrelevante außerschulische Vorerfahrungen nachweisen können, z. B. durch Ausübung von Ehrenämtern (Vollbeschäftigung).

Die eignungsrelevanten Erfahrungen werden auf der Grundlage entsprechender Nachweise beurteilt, die mit dem Zulassungsantrag als beglaubigte Fotokopie eingereicht werden müssen.

Sofern mind. 3 Jahre nachgewiesen werden, verbessert sich die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung im letztjährigen Bewerbungsverfahren um den Wert 2,0.

Zuletzt bearbeitet von Immatrikulationsamt

 

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