Hochschulinternes Auswahlverfahren Medienwissenschaften

Allgemeines

Das hochschulinterne Auswahlverfahren gilt nur für das Erststudium und für Bewerberinnen und Bewerber mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung oder einem Zeugnis aus einem Mitgliedstaat der EU.

Im hochschulinternen Auswahlverfahren werden die Studienplätze zu 75 % nach einer Verfahrensnote vergeben und zu 25 % nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung in Kombination mit der besonderen Eignung der Bewerberinnen und Bewerber vergeben.

Auswahl nach Verfahrensnote

Die Verfahrensnote setzt sich wie folgt zusammen:

  • zu 70 % aus der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung, also in der Regel des Abiturzeugnisses
  • zu jeweils 15 % aus den Einzelnoten in jeweils zwei Unterrichtsfächern des letzten Halbjahres des letzten Schuljahres in der Reihenfolge der Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, künstlerisches / musisches Fach. Es werden also in der Regel die Fachnoten in Deutsch und Englisch in die Berechnung einbezogen. Sollte im Ausnahmefall nur eines der vier Unterrichtsfächer im Zeugnis ausgewiesen sein, wird dieses zu 30 % einberechnet.

Auf der Grundlage dieser Verfahrensnote und der sich daraus ergebenden Rangfolge werden die Studienplätze in dieser Quote vergeben. Bei gleicher Verfahrensnote entscheidet das Los.

Auswahl nach besonderer Eignung

 

Die restlichen 25 % der zu vergebenden Studienplätze im hochschulinternen Auswahlverfahren werden nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung in Kombination mit der besonderen Eignung der Bewerberinnen und Bewerber vergeben.

Die besondere Eignung für ein medienwissenschaftliches Studium wird anhand von medienrelevanten Vorerfahrungen beurteilt.

Besonders geeignet für das Studium der Medienwissenschaften sind demnach Bewerberinnen und Bewerber, die in medienrelevanten Bereichen und außerhalb schulischer Verpflichtungen bereits mindestens 3 Jahre

  • beruflich tätig waren; hierzu zählen auch Zeiten der Berufsausbildung
  • Praxiserfahrungen gesammelt haben, in der Regel nachzuweisen durch Praktikumsbescheinigung
  • sonstige studienrelevante außerschulische Vorerfahrungen nachweisen können, z. B. durch Ausübung von Ehrenämtern (Vollbeschäftigung).

Die eignungsrelevanten Erfahrungen werden auf der Grundlage entsprechender Nachweise beurteilt, die mit dem Zulassungsantrag als beglaubigte Fotokopie eingereicht werden müssen.

Sofern mind. 3 Jahre nachgewiesen werden, verbessert sich die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung um den Wert 2,0.

Zuletzt bearbeitet von Immatrikulationsamt

 

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