Sonderfälle

Bitte beachten Sie, dass alle Zusatzanträge, die Sie stellen können, nur berücksichtigt werden, wenn Sie fristgerecht mit dem Zulassungsantrag entsprechende Nachweise einreichen.

Zweitstudienbewerbung

 

Wenn Sie bereits ein Studium in einem anderen Studiengang an einer deutschen Hochschule (auch Fachhochschule) erfolgreich abgeschlossen haben (Erststudium) und sich für den Bachelorstudiengang bewerben, streben Sie ein Zweitstudium an. Für Zweitstudienbewerber erfolgt im Rahmen der sog. Zweitstudienquote die Auswahl nach den Kriterien "Ergebnis der Abschlussprüfung" und "Gründe für das Zweitstudium".
Bitte fügen Sie Ihrem Antrag eine ausführliche schriftliche Begründung für die Aufnahme des Zweitstudiums sowie die beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses des Erststudiums bei.
Weitere Informationen zum Zweitstudium finden Sie bei der Stiftung für Hochschulzulassung  "hochschulstart.de" (Nachfolgeeinrichtung der ZVS) unter Service-Download, Nützliches.

Hochschulzugangsberechtigung aufgrund beruflicher Vorbildungen

 

Im Rahmen der Quote für Berufsqualifizierte werden Studienplätze an Bewerberinnen und Bewerber aufgrund beruflicher Qualifikation vergeben. Hierzu zählen z. B. die Meisterprüfung, Staatl. geprüfte Techniker*in, Staatl. geprüfte Betriebswirt*in, Staatl. geprüfte Erzieher*in, Staatl. geprüfte Heilerziehungspfleger*in oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung. Mit diesen beruflichen Qualifikationen haben Sie eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung.

Wenn Sie über eine dreijährige Berufsausbildung und dreijährige Berufserfahrung verfügen, haben Sie die Hochschulzugangsberechtigung in der entsprechenden Fachrichtung.

Ausführliche Informationen zum Hochschulzugang ohne Abitur

Härtefälle

 

Für die Anerkennung als Härtefall müssen in Ihrer Person so schwerwiegende gesundheitliche, soziale oder familiäre Gründe vorliegen, dass es Ihnen auch bei Anlegung strengster Maßstäbe nicht zugemutet werden kann, auch nur ein Semester auf die Zulassung zu warten. Es muss also eine besondere Ausnahmesituation vorliegen. Der Antrag kommt daher nur für wenige Personen in Betracht. Nicht jede Beeinträchtigung, mag sie auch als hart empfunden werden, rechtfertigt eine Zulassung als Härtefall. Bevor Sie einen Härtefallantrag stellen, sollten Sie selbstkritisch prüfen, ob er Aussicht auf Erfolg hat.
Ihrem Antrag sind entsprechende Nachweise beizufügen.
Nähere Informationen finden Sie bei der Stiftung für Hochschulzulassung "hochschulstart.de" (Nachfolgeeinrichtung der ZVS) unter Service-Download, Nützliches.

Bevorzugte Auswahl

 

Von den für Studienanfänger zur Verfügung stehenden Studienplätzen wird zunächst die Zahl der bevorzugt auszuwählenden Bewerber abgezogen.
Bewerberinnen und Bewerber, die in einem vorangegangenen Bewerbungsverfahren an der HBK für die beantragte Fächerkombination einen Studienplatz erhalten haben und wegen der Ableistung eines Dienstes (Wehr- oder Zivildienst, freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr, Kinderbetreuung, Pflegetätigkeit) daran gehindert waren, diesen Studienplatz anzunehmen, können die bevorzugte Auswahl beantragen. Die erneute Zulassung muss spätestens zum zweiten Vergabeverfahren beantragt werden, das nach Beendigung des Dienstes durchgeführt wird.
In allen anderen Fällen zählen Zeiten eines Dienstes als reguläre Wartezeit und sind bei Ranggleichheit nachrangiges Auswahlkriterium.
Bitte reichen Sie entsprechende Nachweise ein: Bescheinigung über Wehr- oder Zivildienst, über das freiwillige soziale oder ökologische Jahr bzw. über den Entwicklungsdienst oder die Kinderbetreuung/Pflegetätigkeit sowie Fotokopie des Zulassungsbescheides während dieser Zeiträume.

Wartezeit

 

Es werden max. 16 Halbjahre abzüglich früherer Studienzeiten berücksichtigt. Aus dem Datum der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) wird automatisch die Wartezeit ermittelt. Als Wartezeit zählen nur volle Halbjahre, vom Zeitpunkt des Erwerbs der HZB bis zum Beginn des Semesters der beantragten Zulassung abzüglich früherer Studienzeiten.
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Ein Antrag auf Verbesserung der Wartezeit kann nur gestellt werden, wenn der berufsqualifizierende Abschluss vor dem Erwerb der HZB erlangt wurde:

  • Wer seine HZB vor dem 16.01.2002 erworben und vor deren Erwerb einen berufsqualifizierenden Abschluss außerhalb der Hochschule erlangt hat, erhält eine Verbesserung der Wartezeit um ein Halbjahr für je volle sechs Monate Ausbildungszeit, höchstens jedoch vier Halbjahre.
  • Wer seine HZB vor dem 16.07.2007 erworben und vor deren Erwerb einen berufsqualifizierenden Abschluss außerhalb der Hochschule erlangt hat, erhält nur noch eine Wartezeitverbesserung von zwei Halbjahren.
  • Dies gilt entsprechend, wenn die Ableistung eines Dienstes Sie daran gehindert hat, vor dem Erwerb der HZB einen berufsqualifizierenden Abschluss zu erlangen.

Als Nachweise sind einzureichen die Fotokopie der abgeschlossenen Berufsausbildung bzw. Nachweise der Verhinderung.

Die Ableistung von Diensten zählt als reguläre Wartezeit und ist bei Ranggleichheit nachrangiges Auswahlkriterium. Dienste führen nicht zur Verbesserung der Durchschnittsnote!

Ausnahmen sind unter bevorzugte Auswahl und Wartezeit aufgeführt.

Zu den Diensten zählen:

  • Dienstpflicht nach Art. 12 a des Grundgesetzes oder eine Dienstpflicht oder entsprechende Dienstleistungen auf Zeit bis zur Dauer von drei Jahren oder
  • mindestens zwei Jahre Entwicklungsdienst nach dem Entwicklungshelfer-Gesetz oder
  • freiwilliges soziales Jahr nach dem Gesetz zur Förderung eines freiwilligen sozialen Jahres oder ein freiwilliges soziales Jahr nach dem Gesetz zur Förderung eines freiwilligen ökologischen Jahres oder im Rahmen eines von der Bundesregierung geförderten Modellprojektes oder
  • ein Kind unter 18 Jahre oder einen pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen bis zur Dauer von drei Jahren, mindestens jedoch 11 Monate, betreut oder pflegt.

Kinderbetreuung im Rahmen eines Au-Pair-Aufenthaltes zählt nicht als Dienst.

Bitte reichen Sie entsprechende Nachweise ein.

Zuletzt bearbeitet von Immatrikulationsamt am 29.05.2015

 

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