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HBK-Absolvent Conrad Veit und Diplomandin Charlotte Maria Kätzl sind auf den 71. Internationalen Filmfestspielen Berlin – Berlinale zu sehen.

18.02.2021


HBK-Absolvent Conrad Veit und Diplomandin Charlotte Maria Kätzl


HBK-Absolvent Conrad Veit und Diplomandin Charlotte Maria Kätzl sind auf den 71. Internationalen Filmfestspielen Berlin – Berlinale, 01.–05.03./09.–20.06.21, zu sehen. Ihr 16mm Film Blastogenese X ist für den Wettbewerb der Berlin Shorts ausgewählt.

Mit Blastogenese X inszenieren Conrad Veit und Charlotte Maria Kätzl in zwei Steinbrüchen Niedersachsens einen als Tierdokumentation getarnten Schwarzweißfilm aus hybriden Lebensformen, der kulturell geprägte Grenzziehungen zwischen Mensch und Tier, sowie zwischen dem binären Konstrukt aus Männlichkeit und Weiblichkeit dekonstruiert. Dabei nimmt der 26-minütige 16mm Film den Zuschauenden mit auf eine Reise in die Frühzeit des stummen Films, die sich zu einem utopischen Entwurf einer Gleichberechtigung sämtlichen Lebens entpuppt.

Der Berlinale-Film entstand an der HBK Braunschweig unter tatkräftiger Unterstützung von Prof. Michael Brynntrup, Prof. Thomas Rentmeister sowie insbesondere durch das Engagement von Thomas Bartels (künstlerischer Mitarbeiter der analogen Filmproduktion) und Karl-Heinrich Weghorn (ehemaliger künstlerischer Mitarbeiter) und wurde an der HBK per Hand selbst entwickelt.

Conrad Veit (*1987, Duisburg – Klasse Brynntrup) und Charlotte Maria Kätzl (*1993, Rosenheim – Klasse Rentmeister) sind ein Künstlerduo, die seit dem Beginn ihres Studiums der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig verschiedene Film- und Videoarbeiten, Videoinstallationen, fotografische Arbeiten sowie raumgebundene Installationen entwickelt haben.

Ob filmisch, fotografisch oder installativ, Veit und Kätzls Arbeiten bilden einen eigenen Kosmos, in dem das Spiel mit dem Figurativen und dem Andersartigen im Vordergrund steht. Ein Spiel, das Diversität erzeugt und Verwirrung stiftet und die Grenzen des Heteronormativen und des sozial Konstruierten hinterfragt. Dabei arbeitet das Duo multimedial und verbindet skulpturale Elemente sowie Kostüm, das oftmals als Drag fungiert, zu perfomativen Inszenierungen, die in filmische oder fotografische Arbeiten münden oder in raumgebundenen Installationen weitergedacht werden.

Mehr zur Blastogenese unter conrad-veit.com
 



Zuletzt bearbeitet von Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Medien

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