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Die HBK Braunschweig begrüßt zum Sommersemester ihre neuen Lehrenden

17.05.2021

Zum Sommersemester begrüßt die HBK Braunschweig vier neue Lehrende zur Verwaltung oder Vertretung einer Professur in den Instituten Performative Praxis, Kunst und Bildung, Kunstwissenschaft und Designforschung: Miriam Dreysse, Gerko Egert, Fabian Goppelsröder und Kristin Dolz.

Am Institut für Performative Praxis, Kunst und Bildung wird im Sommersemester die Professur „Didaktik des Darstellenden Spiels“ jeweils zur Hälfte von PD Dr. Miriam Dreysse und Dr. Gerko Egert vertreten.

PD Dr. Miriam Dreysse, Foto: privat

PD Dr. Miriam Dreysse, Foto: privat

Dr. Miriam Dreysse, geboren 1967 in Boulogne-Billancourt/Frankreich, ist habilitierte Theaterwissenschaftlerin und unterrichtet unter anderem an der Universität der Künste Berlin und der Universität Hildesheim. Sie hat in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft studiert und dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Gastprofessorin gearbeitet. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind zeitgenössisches Theater und Performance sowie Gender und Queer Studies. Sie hat Bücher unter anderem über Einar Schleef, Rimini Protokoll und zur Inszenierung von Mutterschaft und Familie publiziert. Neben der Forschung und dem universitären Unterricht ist sie in der Lehrer*innenfortbildung tätig.

Dr. Gerko Egert, Foto: Natalie Mik

Dr. Gerko Egert, Foto: Natalie Mik

Gerko Egert, geboren 1982 in Hamburg, studierte in Berlin und Potsdam. Er war Tanz- und Theaterwissenschaftler an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie Vertretungsprofessor für Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsinteressen umfassen Philosophien und Politiken der Bewegung, künstlerische Techniken der Vermittlung, menschliche und nicht-menschliche Choreographien, Tanz und Performance, Prozessphilosophien sowie (spekulativen) Pragmatismus, vor allem in den Arbeiten von Deleuze und Guattari. Neben seiner Promotion ‚Berührungen - Bewegung, Relation und Affekt im zeitgenössischen Tanz‘ hat er die Zeitschriftenausgabe ‚Radical Pedagogies‘ und den Sammelband ‚Experimente lernen, Techniken tauschen - Ein spekulatives Handbuch‘ herausgegeben.
Zu seinen Plänen für die Lehre sagt Egert: „Ich möchte mit den Studierenden die Vielfalt künstlerischer Formen der Vermittlung erkunden. Im Rahmen der Seminare stehen deswegen jene pädagogischen Praktiken im Zentrum, die von Künstler*innen selbst entwickelt wurden. Wir schauen uns diese Praktiken an und diskutieren, wie sie zu unserer eigenen pädagogischen Praxis beitragen können.“

Dr. Fabian Goppelsröder, Foto: privat

Dr. Fabian Goppelsröder, Foto: privat

Am Institut für Kunstwissenschaft verwaltet Dr. Fabian Goppelsröder, geboren 1977 in Esslingen, die Professur Philosophie/Ästhetik mit dem Schwerpunkt Theorie der Künste.

Er studierte Philosophie und Geschichte in Berlin und Paris und promovierte am Comparative Literature Department der Stanford University über ‚Kalendergeschichte and fait divers. The poetics of circumscribed space’. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Ästhetik, der Sprachphilosophie und der Kunst- und Medientheorie. Aktuelle Projekte untersuchen die Hütte als Form und Symbol, die Ideologie des Feedback als entstelltes Erbe der Kybernetikeuphorie nach dem zweiten Weltkrieg sowie die Konsequenzen einer am Paradigma der improvisierenden Jazz-Band orientierten Kommunikationsphilosophie.

Christin Dolz, Foto: James McKinnon

Christin Dolz, Foto: James McKinnon

Die Professur Digital Crafting am Institut für Designforschung wird (zu 50 Prozent) verwaltet von Frau Kristin Dolz.

Geboren 1987 in Dresden, studierte sie Produkt-Design an der Kunsthochschule Weißensee Berlin. Ihr Abschlussprojekt ‚Erosive Modeling‘ hinterfragt das konstruktive Vorgehen aktuell gängiger CAD Software und wurde in der Ausstellung ‚+ultra. Gestaltung schafft Wissen‘ im Gropius-Bau Berlin gezeigt, sowie mit einem Stipendium der Designfarm Berlin gefördert und im 6. Marianne Brandt Wettbewerb ausgezeichnet. Frau Dolz erhielt Lehraufträge an der Kunsthochschule Weißensee Berlin und ist aktives Mitglied im Forschungskreis unter Prof. Dr. Jörg Petruschat.
Im ‚Digital Crafting‘ wird zum einen Wert darauf gelegt, Sicherheit im Umgang mit digitalen Technologien des Prototypings zu erlangen, und zum anderen Möglichkeiten zu erkunden, in die Abläufe der Verfahren einzugreifen.

Zuletzt bearbeitet von Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Medien am 08.06.2021

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