Zur Navigation - Metanavigation überspringen |
Zum Inhalt - Navigation überspringen |
Zur Marginalspalte - Inhalt überspringen |

Jahrgang 2011/12

Abschlusspräsentation, Arbeit von Félipe Cortes, Plexus Reprise, © Foto: HBK, Felix Gyamfi

Im April 2011 hat das Land Niedersachsen gemeinsam mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) das Stipendiatenprogramm Braunschweig Projects ausgeschrieben. Aus insgesamt annähernd 200 Bewerbungen aus dem In- und Ausland wurden die folgenden fünf Stipendiaten und Stipendiatinnen für den Bereich Bildende Kunst und die folgenden drei für den Bereich Klangkunst ausgewählt.
 

Stipendiatinnen und Stipendiaten

im Bereich Bildende Kunst:

Christine de la Garenne, geb. 1973 in Karlsruhe, lebt in Berlin.
Aabsolvierte ihr Studium der Medienkunst an der Akademie der Bildenden Künste und der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Das Werk, der in Berlin lebenden Medienkünstlerin, kreist um das Phänomen der Wahrnehmung von Wirklichkeit und Inszenierung. In ihren Videoarbeiten erschafft sie spannungsreiche oftmals gegensätzliche Stimmungen durch kaum merkbare Manipulationen von Akustik und Visualität. Diese von ihr geschaffenen vielschichtigen Wahrnehmungsräume zwischen Realität und Irrealität haben die Jury überzeugt.

Felipe Cortes
, geb. 1978 in Kolumbien.
Er studierte an der National University of Colombia in Bogotá und schloss 2008 mit dem Master of Fine Arts ab. Felipe Cortes entwickelt anhand eines Themas konzeptionelle, praktische und theoretische Aspekte von Collage, die wiederum in ein umfassendes Kunstwerk übertragen werden. An einer Residenz in Braunschweig interessiert ihn die Nähe zu Kurt Schwitters, dessen Werke er nach Recherchen und Studien zu seinen Collagen in Beziehung setzt.

Eiko Grimberg
, geb. 1971 in Karlsruhe, lebt in Berlin und Leipzig.
Studierte Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Joachim Brohm. Seine Fotoarbeiten waren im Kunstraum Noe, Wien, in der Galeria Deposito 14, Madrid, in der University Art Gallery of the University of Irvine, USA 
A3, in 
Open Studios, ISCP, New York, im Recreation Area Büro Spors, Berlin zu sehen. Er erhielt 2006 das 
Arbeitsstipendium des Freistaates Sachsens für Ohio, USA, das 
Atelierstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen am International Studio and Curators Programm (ISCP), New York und das 
Studienstipendium der Rosa Luxemburg Stiftung, Berlin.

Karolin Meunier
, geb. 1975 in Bonn.
Studierte Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Sie überzeugte die Jury durch ihre reduzierten Videos, Performances und Installationen, in denen sie die Bedingungen von Sprache und Schrift untersucht. Dabei inszeniert sich die Künstlerin selbst als Subjekt vor der Kamera, um das Verhältnis von Öffentlichkeit und Theatralität performativ auszuloten und Denkprozesse sichtbar zu machen.

Robert Stark
, geb. 1974.
Studierte Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste München. Er erhielt 2009 den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg und das Stipendium der Villa Concordia in Bamberg. Seine Plastiken und Installationen beziehen sich auf Vorbilder der Architektur, die er in der Kunst- und Architekturgeschichte von der Antike bis heute recherchiert, hinsichtlich ihrer Symbolik untersucht und in der eigenen Produktion mit seinen Vorstellungen zu kleinformatigen Objekten auf Sockeln bis hin zu ganzen Rauminstallationen entwickelt.


Im Bereich Klangkunst:

Natalie Bewernitz, geb. 1967 in Hohenlimburg und Marek Goldowski, geb. 1968 in Siemianowice/ Polen.
Das in Köln lebende Künstlerpaar zeigt durch seine breit aufgestellten künstlerischen Verfahren zwischen Installation, Klangperformance und Audioproduktion ein bemerkenswertes Spektrum künstlerischer Arbeiten mit Klang. Ihre thematischen Bezüge und die qualitativ hoch entwickelte Übersetzung in audiovisuelle Vorgänge überzeugt als förderwürdiger Beitrag zur Klangkunst.

Edwin Lo Yun Ting,
geb.1984 in Hong Kong, lebt in Hong Kong.
Der aus Honkong/ China stammende Klangkünstler vereinigt eine ausdrucksstarke Bildsprache mit beeindruckenden Klängen. Seine Installationen und Filme erscheinen wie Deutungsversuche in eine andere Wirklichkeit hinter der Normalität alltäglicher Handlungen und Erfahrungen in seiner chinesischen Heimat.

Sandra Volny
, geb.1985, lebt in Montréal/ Kanada.
Klangkünstlerin überzeugt die Jury durch ihre außergewöhnlichen künstlerischen Untersuchungen zur akustischen Verortung in gebauten Räumen. In ihre hochpoetischen Realisationen verbindet die Künstlerin unter anderem die veränderten Verhaltensweisen beim Hören als Sichtbarmachung der Wahrnehmung des menschlichen Hörprozesses zu einer eigenständigen dramaturgischen Form.
 

Zur Abschlusspräsentation
 

Jurymitglieder

Mitglieder der Jury Bildende Kunst

Prof. Olav Christopher Jenssen (Professur Malerei, HBK BS), Hermann Pitz (Professur Akademie der Künste, München), Eugen Blume (Nationalgalerie, Berlin), Meike Behm (Kunsthalle Lingen), Prof. Mark Lammert (Professur Universität der Künste, Berlin), Dr. Claudia Fritzsche (Museen, Bildende Kunst MWK Hannover).

Mitglieder der Jury Klangkunst

Prof. Ulrich Eller (Professur Klangkunst HBK BS), Bill Fontana (San Francisco), Robin Minard (Weimar), Prof. Arnold Dreyblatt (Professur Muthesius Hochschule Kiel), Lydia Grün (Musikreferentin MWK Hannover, beratend).
 

Zuletzt bearbeitet von Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Medien am 30.04.2021

zurück

Logo des Nds. Ministeriums für Wissenschaft und Kultur
Logo der HBK Braunschweig
Kontakt Marginalspalte

Braunschweig Projects-Koordinatorin
Ellen Fischer