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Jahrgang 2013/14

© Foto: HBK, Hauke Burghart

Die folgenden Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten von 2013-2014 ein Stipendium des Braunschweig Projects-Programms, der künstlerischen Nachwuchsförderung des Landes Niedersachsen und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
 

Stipendiatinnen und Stipendiaten

Im Bereich Bildende Kunst:

Adrian Alecu, geb. 1972 in Rumänien, lebt in Hamburg
In seinem überwiegend filmischen Werk finden sich Erfahrungen mit dem Alltag und der jüngsten Geschichte des Landes wieder. Darin mischen sich autobiographische Erinnerungen mit Fakten und Fiktionen. Er spielt gekonnt mit den Möglichkeiten der Erzählung und der Montage und beweist dabei nicht zuletzt viel Sinn für Ironie und das Absurde.

Dima Hourani, geb. 1985 in Jordanien, lebt in Oslo/Norwegen.
Die Künstlerin Dima Hourani beeindruckte die Jury durch ihre bemerkenswerten Videoprojekte. Darin reagiert sie auf die politische und kulturelle Situation ihres Heimatlandes Palästina. Das von ihr vorgeschlagene Projekt wird sich mit der Rolle von Zeichen und Symbolen in verschiedenen Kulturen beschäftigen.

E.S. Mayorga, geb.1975 in Mexiko, lebt in Köln.
Eduardo Sanchez Mayorga beschäftigt sich mit dem Thema Horror. In seinem Schaffen geht er der Frage nach, warum und vor was wir Menschen Angst haben. ,,Es fasziniert mich, auf welche Weise Erfahrungen durch Horrorfilme, Literatur, Theater und Musik in die Kunst übersetzt werden", erklärt der Künstler sein Konzept. Seiner Auffassung nach sind es vor allem die eigenen Assoziationen, die oftmals durch Symbole, Begriffe oder Handlungen freigesetzt werden und so das eigene Bild im Kopf entstehen lassen.

Kevin Schmidt, geb. 1972 in Ottawa/ Kanada, lebt in Berlin.
Der Künstler überzeugte die Jury mit seinem vielfältigen Werk zwischen Installation, Film und Fotografie. Mitunter arbeitet Schmidt dabei auch mit performativen Elementen, die Ausgangspunkt seiner Arbeiten sein können. Dabei hinterfragt er immer wieder auch Formen von Inszenierung stiller und bewegter Bilder sowie den Event- oder Spektakelcharakter der Kultur- und Kunstszene.

Ayesha Zulfiqar, geb. 1986 in Lahore/ Pakistan, lebt in Pakistan.
Die Künstlerin schafft Installationen und Skulpturen, die westliche Kunstgeschichte mit asiatischer Tradition zu verbinden scheinen. Häufig bezieht sie sich dabei - unter Verwendung von einfachsten, häufig organischen Materialien- auf die Formensprache der Minimal Art und erschien der Jury in ihrem Umgang mit Material und Oberflächen überaus vielversprechend.


Im Bereich Klangkunst:

Mario de Vega, geb. 1979 in Mexiko, lebt in Berlin.
Der Klangkünstler inszeniert Prozesse, die mit außergewöhnlichen körperlichen und sinnlichen Konfrontationen einhergehen. Seine künstlerischen Strategien sind dabei so unterschiedlich wie das reale Detonationsgeräusch einer Sprengung zur Abwesenheit des Eigenklangs einer vergrabenen großen Kirchenglocke. Sein Wirkungsfeld erschließt einen kulturellen, sozialen und politischen Kontext, bei dem die gezeigten Objekte und Relikte seiner Aktionen eine andere Rolle der Wahrnehmung beschreiben: Nicht Gegenstände werden gestaltet, sondern deren sich verändernde Betrachtung im Zusammenhang einer oft interventionistischen Entstehung

Joonas Siren, geb. 1983 in Finnland, lebt in Helsinki.
Der Klangkünstler überzeugte die Jury durch seine breit angelegte Arbeitsweise und sein ausgeprägtes Interesse an installativen und skulpturalen Lösungen. Die thematische Auseinandersetzung mit dem Thema Natur und Technik, seine akustischen Bewegtbildbearbeitungen, sowie seine Sprachcollagen abstrahieren dabei die vom Künstler initiierten audio-visuellen Erfahrungen zu einer poetisch verdichteten Form.

Leo Hofmann, geb. 1986 in Deutschland, lebt in der Schweiz/Bern.
Der Komponist und Medienkünstler entwickelt außergewöhnliche Bühnen- und Performancestücke aus seiner Stimme, aus Klängen und Gesten. Diese Form des „inszenierten Konzerts“ basiert auf der Nutzung von Körpersensoren zur Steuerung von akustischen Prozessen. Ebenso überzeugte die Jury die Modifikation eines Kopfhörers, der nicht nur einen geschlossenen Hörraum produziert, sondern gleichzeitig die Taktilität eines realen Luftzuges am Ohr spürbar werden lässt. Ein Konzept für die Nahrezeption von Klang, was der Künstler ebenfalls in installativ-raumbezogenen Arbeiten weiterentwickelt.


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Jurymitglieder

Mitglieder der Jury Bildende Kunst:

Prof. Raimund Kummer (HBK Braunschweig), Aurelia Mihai (HBK Braunschweig), Dr. Thomas Niemeyer (Leiter Städtische Galerie Nordhorn), Prof. Dr. Susanne Pfleger (Leiterin Städtische Galerie Wolfsburg), Hilke Wagner (Direktorin Kunstverein Braunschweig), Dr. Justin Hoffmann (Direktor Kunstverein Wolfsburg), Veronika Olbrich (Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Hannover).


Mitglieder der Jury Klangkunst:

Prof. Ulrich Eller (HBK Braunschweig), Dr. Christoph Metzger (HBK Braunschweig), Carsten Seiffarth (Leitung singuhr, Berlin), Julia Gerlach (Berliner Künstlerprogramm des DAAD, Musik), Stefan Fricke (Hessischer Rundfunk), Prof. Peter Kiefer (Johannes Gutenberg Universität Mainz), Dr. Astrid Bernicke (Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Hannover).
 

Zuletzt bearbeitet von Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Medien am 05.05.2021

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Braunschweig Projects-Koordinatorin
Ellen Fischer