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Jahrgang 2017/19

Die folgenden Stipendiatinnen erhalten von 2017-2019 ein Stipendium des Dorothea-Erxleben-Programms, der künstlerischen Nachwuchsförderung des Landes Niedersachsen und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
Sie beteiligen sich im Rahmen dieses Stipendiums an der Lehre und Forschung der Hochschule in Form eines Lehrauftrages und einer Abschlusspräsentation.
Ziel des Stipendiums ist die Qualifizierung von Künstlerinnen für eine Professur.

Maria Anwander

Maria Anwander, geboren 1980, lebt und arbeitet in Berlin.
Mit Chuzpe und Humor schuf die Künstlerin ein konzeptuell breit gefächertes Werk, welches sich durch eine klug abgestimmte politische Prägung auszeichnet. Als Grundlage für den Austausch mit den Studierenden schlägt die Künstlerin den Versuch vor, die Bedeutung der klassischen Bildhauerei und ihrer zeitgenössischen Ausprägungen in Zeiten von Postinternet Art, Augmented Reality und der Reproduzierbarkeit mittels 3D-Druckverfahren durch Dekon struktion neu zu definieren.
Nicht nur ihre Ausstellungspraxis in international hoch angesehenen Institutionen wie z. B. der Kunsthalle Sankt Gallen, sondern auch die Tatsache, dass Maria Anwanders künstlerische Position eine ideale Ergänzung zum aktuell existierenden Lehrangebot an der HBK ist, veranlasste die Jury bei der Auswahl aus zahlreichen hervorragenden Bewerbungen diese schwierige Entscheidung zu treffen.

Frauke Dannert

Frauke Dannert

Frauke Dannert, geboren 1979, lebt und arbeitet in Köln.
Sie überzeugte die Jury mit ihrer konzeptuell und bildnerisch vielschichtigen multimedialen und experimentellen Verwendung der Fotografie im Kontext von zweidimensionalen Arbeiten bis hin zu komplexen und medienübergreifenden Rauminstalla tionen.
Dieses weitreichende Verständnis der Fotografie im Kontext von Raumerfahrung möchte Frauke Dannert auch innerhalb ihres Projektes im Rahmen der Lehrtätigkeit an der HBK umsetzen. Internationale Aus- stellungserfahrung und Kontakte, Studienjahre in Deutschland und auch in England sowie verschiedene Preise und Stipendien sind Erfahrungswerte, welche die Künstlerin mit Blick auf Aspekte der Professionalisierung innerhalb der Lehre vermitteln kann.

Natalie Czech

Natalie Czech, geboren 1976, lebt und arbeitet in Berlin.
Die fotografischen Werke der Künstlerin gleichen visuelle Gedichten.
Mit einem von kritischer Reflektion geprägten Ansatz kombiniert Natalie Czech in ihrem Werk Bild, Bildgegenstand und Text und untersucht die Verflechtung der Darstellungsebenen. In ihrer künstlerischen Praxis kollaboriert sie mit Textautoren, um ein „visuell-poetisches Sprach-Lab“ zu gründen und die eigenen visuellen und sprachlichen Darstellungssysteme zu erweitern. Nicht nur die hohe ästhetische Qualität ihrer Arbeit und die internationale Anerkennung ihres fotografischen Werkes, sondern insbesondere der experimentelle und konzeptuelle Ansatz hat die Jury überzeugt, das Natalie Czechs künstlerische Position eine interessante Ergänzung zum Lehrangebot an der HBK sein wird und damit auch ein Gewinn für die Studierenden der HBK.

Zuletzt bearbeitet von Kommunikation und Medien, Brigitte Kosch

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Kontakt Marginalspalte

Koordinatorin Stipendienprogramm
Ingrid Birkholz

 

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