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David Zink Yi: Neuer Professor am Institut FREIE KUNST

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat David Zink Yi zum Professor an der HBK Braunschweig berufen. Der Künstler besetzt am Institut FREIE KUNST fortan die Professur ‚Freie Kunst/Grundlehre mit dem Schwerpunkt Bildhauerei‘.

David Zink Yi, geboren 1973 in Lima/Peru, studierte von 1998 bis 2002 an der Universität der Künste Berlin und besuchte anschließend die Meisterschule Lothar Baumgarten. Der Künstler erhielt mehrere Auszeichnungen und Stipendien wie das Villa Massimo Stipendium, das Schmidt-Rotluff-Stipendium und den ars viva-Preis. Er nahm an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland teil, unter anderem im Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean, im Bronx Museum of the Arts, Museum Ludwig, bei der Art Basel sowie in Kestnergesellschaft und Sprengelmuseum. David Zink Yi lebt und arbeitet in Berlin.

 

Freigegebenes Pressebild (Fotograf ist zu nennen)


Prof. David Zink Yi; Foto: Wolfgang Stahr


 

Drei Fragen an Prof. David Zink Yi:

Woran arbeiten Sie aktuell und was steht im Mittelpunkt ihrer Arbeit?

Zurzeit arbeite ich an einem Filmprojekt sowie an unterschiedlichen Skulpturen und Objekten, hauptsächlich aus Keramik. Die Objekte entstehen in meinem Studio in Berlin und sind für eine Ausstellung in London geplant.

Was können die Studierenden in der Zusammenarbeit mit Ihnen erwarten und was haben Sie sich diesbezüglich vorgenommen?

Die außergewöhnlichen Bedingungen der Lehre im Bereich der Kunst bedeuten für mich, nicht von einer hierarchischen Position aus zu operieren, sondern den künstlerischen Prozessen der Studierenden auf Augenhöhe zu begegnen. Es geht mir um die Vermittlung von Erfahrung und das Aufzeigen von Schaffensmöglichkeiten sowie um die Etablierung eines fruchtbaren und beständigen Austausches, der den studierenden jungen Künstlerinnen und Künstlern Selbstvertrauen, Vermögen zur Eigenkritik und eine Verantwortung ihrer Praxis gegenüber vermittelt.

Stehen wichtige Ausstellungsprojekte an, auf die Sie kurz eingehen möchten?

Zur Liverpool Biennale 2021 werde ich eine zweikanalige Videoinstallation ‚Horror Vacui‘ (2009) im Gebäude von Dr. Martin Luther King jr. präsentieren. Der Film dreht sich um eine lateinamerikanische Band, die ich mit kubanischen Musikern gegründet habe. Probe-Aufnahmen habe ich mit Bildern zeremonieller Rituale, die in der afro-kubanischen Kultur verwurzelt sind, kombiniert. In meinem Werk werden diese Aufnahmen gleichermaßen als Räume positioniert, in denen sich kollektive und individuelle Identitäten außerhalb von unterdrückenden Machtstrukturen entwickeln können.

Außerdem werde ich an der Gruppen-Ausstellung ‚Sound and Silence – Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart‘ im Kunstmuseum Bonn teilnehmen. Die Ausstellung widmet sich der Stille und dem Schweigen in der aktuellen Bildenden Kunst – mit Installationen, Performances, Videos, Filmen, Fotos, Zeichnungen.

Zuletzt bearbeitet von Zuletzt bearbeitet von Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Medien am 17.05.2021