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Lücke

Vom 18.06. bis 19.06.2011 sowie vom 06.07. bis 10.07.2011 stellen Studierende der HBK-Studiengänge Freie Kunst und Darstellendes Spiel zum Abschluss eines zweisemestriges Forschungsprojektes im Braunschweiger raumLABOR aus. Das Projekt steht unter der Leitung der Stipendiatinnen des „Dorothea-Erxleben-Programms 2010/11“: Åsa Stjerna, Steffi Weismann und Stefanie Lorey. Zur Eröffnung am 17. Juni 2011 um 19:30 Uhr spricht der Präsident der HBK, Prof. Dr. Hubertus von Amelunxen. Eine Einführung geben Prof. Dr. Dorothea Hilliger, Prof. Ulrich Eller und die drei Stipendiatinnen.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von: Eda Joana Bini, Sarah Braun, Lea Dietschmann, Sina Dunker, Manuel Haible, Carla vom Hoff, Arne Jendrach, Marie-Luise Krüger, Linda Dana Lenk, Gudrun Lischkewitz, Christian Lohre, Kai-Peter Müller, Robert Schaper, Sabine Sellig, Cigdem Ücüncü, Deborah Uhde, Julia Uschakow, Anna Maria Warzecha.

Die Ausstellung wird zum Teil parallel zum „Rundgang 2011“ gezeigt, der vom 06.07.2011 bis 10.07.2011 läuft. Während der Veranstaltung werden Live-Performances stattfinden. Weitere Informationen: www.luecke.se/

Einladung zur Ausstellung als PDF-Dokument

Ort: raumLABOR, Hamburger Str. 267, 38114 Braunschweig
Zeit: Samstag,18.06. bis Sonntag,19.06.2011 +++ Mittwoch, 06.07. bis Sonntag, 10.07.2011
Eröffnung: 17.06.2011, 19:30 Uhr
Öffnungszeiten: 17. Juni: 19:30–22:30 Uhr. 18. Juni: 15–22:30 Uhr. 19. Juni 2011: 15–19 Uhr. Öffnungszeiten während des "Rundgangs 2011" der HBK: 06. Juli 2011: 15–22:30 Uhr. 07.–10. Juli: 15–19 Uhr

Text zur Thematik von Åsa Stjerna, Steffi Weismann und Stefanie Lorey

 

Eine Lücke ist dort, wo etwas nicht ist oder nicht mehr ist. Dabei setzt die Lücke, grundsätzlich als Präsenz des Abwesenden begriffen, in ihrer Betrachtung ein großes kreatives Potential frei, denn die prinzipielle Potenz der Lücke liegt in der Einladung, die Leerstelle durch das Eigene zu füllen. Sie regt an, die Spuren, die das Abwesende legt, als ein Relikt, ein Beweisgegenstand, als auslösenden Moment für eine Geschichte, eine Handlung zu betrachten, und damit den Betrachter zu einem detektivisches Spiel zu animieren, das die Imagination in Gang setzt. Insofern ist sie zu verstehen als unsichtbares Denkmal, das zum einen das Fehlen, einen Mangel, ein Defizit bezeichnet, zum anderen aber auch auf einen utopischen Ort verweist, der die Vorstellungskraft anregt, der Dynamis, Potenz, Vermögen und Möglichkeiten offen legt. Die Lücke macht den Betrachter nicht zum konsumierenden Rezipienten sondern hält ihn an, sich selbst aktiv in Bezug zum Betrachtendem zu setzen und am Schaffungsprozess teil zu haben. Die Lücke ist das Dazwischen, das es zu erforschen, zu dem es sich zu verhalten gilt.

Pressebild zur Verwendung mit vollständigen Bildangaben

 

Cover der Ausstellungseinladung © Åsa Stjerna.