Projekte aus Sondermitteln

Dorothea Hilliger, Rahel Puffert, Annette Löseke

Kunst in Gesellschaft – Transfer als Praxis- und Wissensform

Die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover forschen gemeinsam im Rahmen des Förderprogramms Wissenschaftsräume.

Das dreiteilige Forschungsprojekt untersucht, wie künstlerisches Praxiswissen – als Prozess-, Handlungs- und Reflexionswissen – Gesellschaft gestaltet und ggf. transformieren kann. Im Fokus stehen Transferprozesse, in denen künstlerisches Denken, Forschen und Handeln den Weg aus Atelier, Bühne oder Studio in soziale, kulturelle, politische oder wirtschaftliche Zusammenhänge findet. Angesichts wachsender anti-demokratischer Bedrohungen, multipler Krisenszenarien, aber auch anhaltenden emanzipatorischen Bewegungen, stellt sich das Forschungsvorhaben die Frage, welche Rolle künstlerische Prozesse in gesellschaftlichen Transformationen spielen. Zentrales Anliegen des Forschungsvorhabens ist die Erforschung von Transferprozessen innerhalb solcher sozialen Praktiken.

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Elena Korowin

Impulsprofessur Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt Kulturtransfer

Mit der Einrichtung der Professur Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt Kulturtransfer an der HBK Braunschweig sollen die Potenziale von Transkulturalität als Konzept der Verflechtung und Verbindung im Kontext kunstwissenschaftlicher Theoriebildung, aber auch der kuratorischen und künstlerischen Praxis erforscht, reflektiert und produktiv gemacht werden. Basierend auf internationaler Transfer- und Transformationsforschung wird die Professur in Forschung und Lehre dazu beitragen, zukunftsweisende Konzepte von Kollektivität und Ko-Existenz zu entwickeln und zu erproben sowie Impulse setzen, um die aus den aktuellen Krisen indizierten ästhetischen, kommunikativen, erkenntnistheoretischen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Transformationsprozesse mitzugestalten.
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Jessica Ullrich, Sarah K. Becker

NatureCulture ArtLab

Das NatureCulture ArtLab der HBK Braunschweig fördert künstlerische, gestalterische und wissenschaftliche Projekte, die sich mit den Beziehungen zwischen Natur und Kultur auseinandersetzen. Als Förder- und Vernetzungsprogramm unterstützt es insbesondere Kooperationen mit externen Partner*innen in Niedersachsen und bringt beispielsweise Ausstellungen, Medienarbeiten oder Performances in unterschiedliche öffentliche Kontexte. 

Mit Projektideen bewerben können sich sowohl Lehrende als auch Studierende der HBK.

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Studierende der HBK

hbk_paradise

Zwischen Parkplatz, Verwaltungstrakt und Broitzemer Straße liegt ein kleines Grünstück. Kommt ihr im Frühling hier vorbei, erkennt ihr es am pink-rosa Blütenmeer der Zierkirsche. Des Nachts steigen hier Menschen, die bis spät in der Hochschule gearbeitet haben, mit ihren Fahrrädern über die Mauer, wenn das Tor bereits geschlossen ist. Das hbk_paradise wurde 2020 von einer Gruppe gartenbegeisterter Studierender mit Unterstützung der Hochschulverwaltung gegründet. Seitdem wurden Hochbeete gebaut, Gemüsebeete angelegt, zwei Obstbäume und viele Beerensträucher gepflanzt und eine Kräuterspirale geschaffen.

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