Dr. Johannes Kup auf Professur ‚Didaktik des Darstellenden Spiels‘ berufen

Dr. Johannes Kup wurde vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur zum Professor am Institut Performative Praxis, Kunst und Bildung der HBK Braunschweig berufen. Er besetzt ab diesem Sommersemester die Professur ‚Didaktik des Darstellenden Spiels‘ im Studiengang Darstellendes Spiel.

Die Didaktik-Professur ist das wissenschaftliche Pendant zu den künstlerischen Professuren im Studiengang, die bereits 2019 mit Elise von Bernstorff und 2020 mit Björn Auftrag besetzt werden konnten, sowie der derzeit von Miriam Dreysse verwalteten Performance-Professur. Mit der Berufung folgt Kup auf Prof. Dr. Dorothea Hilliger, die derzeit mit der Wahrnehmung der Geschäfte der Präsidentin der Hochschule beauftragt ist und anschließend in den Ruhestand wechselt.

„Am Institut Performative Praxis, Kunst und Bildung sind wir sehr froh über die Besetzung der Professur mit Herr Dr. Kup“, sagt Prof. Dr. Elise v. Bernstorff, die zusammen mit Prof. Björn Auftrag das Institut leitet. „Mit ihm können wir die Forschung zur Didaktik des Darstellendes Spiels weiter etablieren und dazu beitragen, das immer noch junge Unterrichtsfach zu stärken und in seiner Vielfalt in den Blick zu nehmen. Wir knüpfen damit an die Arbeit an, die bereits von Frau Dr. Hilliger geleistet wurde.“

Zur Person

Johannes Kup, geboren 1980 in Bergisch Gladbach, studierte Politikwissenschaft, Romanistik und Theaterpädagogik in Berlin. Nach dem Referendariat arbeitete er als Lehrer für Darstellendes Spiel sowie mit der Gruppe OnElf in freien Theaterprojekten. Von 2012 bis Februar 2022 war Kup wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Künste Berlin, wo er zum Thema ‚Das Theater der Teilhabe. Der Diskurs um Partizipation in der zeitgenössischen Theaterpädagogik‘ promovierte (erschienen im Schibri-Verlag). Im Sommer- und Wintersemester 2019/20 hatte er an der HBK Braunschweig bereits eine Vertretungsprofessur inne.

Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt auf der kritischen Analyse und Befragung theaterpädagogischer Diskurse und Wissensbestände unter Berücksichtigung ihrer institutionellen Kontexte. Dabei untersucht er insbesondere didaktische Konzepte und Praktiken des Darstellenden Spiels im Hinblick auf ihre theoretischen Vorannahmen und (Macht-)Wirkungen. Seine bisherigen Lehrangebote umfassen die Bereiche Theorie und Praxis der Theaterpädagogik, Didaktik des Darstellenden Spiels sowie Seminare zu Themen wie ‚Partizipative Vermittlungsformate im Theater‘ oder ‚Klassismus in Bildung, Kulturvermittlung und Theater‘.

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