Premiere für ein neues Kulturformat: Pink Honey Festival feiert gelungenen Auftakt

Mit dem Pink Honey Festival hat die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) am 7. Februar 2026 erstmals ein neues, innovatives Kulturformat ins Leben gerufen. Rund 400 Gäste kamen ins westand, um die Verbindung von Kunst, Musik und gesellschaftlichem Austausch live zu erleben – ein Anspruch, den die Hochschule mit dem Festival bewusst sichtbar machen will.

„Mit dem Pink Honey Festival initiiert die HBK erstmals ein Format, das die enge Verbindung von Kunst, Musik und gesellschaftlichem Austausch in den Mittelpunkt stellt“, erklärt Prof. Thomas Rentmeister, Projektleiter des Festivals. Die Federführung liegt beim Institut Freie Kunst (IFK). Ermöglicht wird das Projekt durch die Förderung von zukunft.niedersachsen, einem gemeinsamen Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung.

Als ArtSchoolBand-Festival konzipiert, versteht sich „Pink Honey“ als Ausdruck des progressiven Kunstbegriffs der HBK. Seit ihrer Gründung steht die Hochschule für Experimentierfreude und künstlerische Offenheit – das Festival spiegelt diese Haltung als Schnittstelle zwischen akademischer Ausbildung, künstlerischer Praxis und öffentlicher Kulturproduktion.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Wettbewerb um den EMAAA-Award: Vier Artschool-Bands aus dem Umfeld der Städelschule, der HFBK Hamburg, der Kunstakademie Karlsruhe und der HBK Braunschweig traten gegeneinander an. Der Preis ging in diesem Jahr an die Band „BLowjobs are ReAI JoBS“. Außerhalb des Wettbewerbs sorgten die Headlinerin Haiyti sowie Tintin Patrone für zusätzliche musikalische Akzente.

Mit dem Festival öffnet sich die HBK bewusst für die Stadtgesellschaft. Ziel ist es, neue Begegnungsräume zwischen Studierenden, Künstlerinnen, Studieninteressierten und einem breiten Publikum zu schaffen. Zugleich bietet das Format Studierenden eine Bühne für ihre musikalisch-künstlerische Arbeit und fördert den überregionalen Austausch zwischen Kunsthochschulen.

Kuratiert wurde das Festival von Malte Struck, Meisterschüler von Walter Dahn (2010). Die Zeichen stehen bereits auf Weiterentwicklung: Dank der mehrjährigen Förderung soll „Pink Honey“ künftig zweitägig stattfinden – mit einem Bandcontest-Tag und einem erweiterten Festivalprogramm. Erste Bewerbungen aus anderen Kunsthochschulen liegen bereits vor.

Die Premiere hat gezeigt: Die Idee trägt. Nun gilt es, das Format weiter zu schärfen und noch stärker in Hochschule und Stadt zu verankern – damit aus „Pink Honey“ ein fest etablierter Termin im kulturellen Kalender wird.

  • Ein Mann im schwarzen Trainingsanzug auf der Bühne spricht ins Mikrofon.
    Don Pedro der Ringsprecher eröffnet das Pink Honey Festival. © HBK Braunschweig
  • Publikum vor eine Bühne, in violettes Licht getaucht.
    Die Band Die!Landschaft auf der Bühne. © HBK Braunschweig
  • Eine Frau in bunter Kleidung steht an einem Tisch mit Musikgeräten und spielt Posaune.
    TinTin Patrone spielt im Rahmenprogramm. © HBK Braunschweig
  • Eine Frau in bunter Kleidung neben einem übergroßen Plüschbär.
    TinTin Patrone mit einem übergroßen Plüschbär. © HBK Braunschweig
  • Eine Frau mit Mikrofon im roten Licht auf der Bühne.
    Hayiti im Rahmenprogramm des Pink Honey Festivals. © HBK Braunschweig

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