Performance: Verbogen, Verborgen

Einladung zu der Solo Performance ‘Verbogen, Verborgen’ (EN: ‘Bent, Veiled’) am 18. Februar um 20 Uhr von der Künstlerin und aktuellen Braunschweig Projects 25/26 Stipendiatin Hyunju Oh im Konsumverein Braunschweig.
Veranstaltungstext: Stresssituationen wie Zwangs- und Angstzustände führen zu Repetitionen und exzessiver psychischer Aktivität. Dieses Muster ist zyklisch, hat aber auch improvisatorische Züge und ist nur teilweise strukturell. In ihrer gut halbstündigen Solo-Performance „Verbogen, Verborgen“ intensiviert Hyunju Oh solche flüchtigen Momente und beleuchtet physisch-mentale Verhaltensreaktionen. In sieben aufeinanderfolgenden Aktionen mit Handlungen und Objekten des Alltags sowie einigen Klangmaterialien (z.B. Glöckchen und Orgelpfeifen) entsteht durch Wiederholungen und Veränderungen eine fragmentarische Erzählung im Kontinuum der Zeit.
Datum: 18. Februar um 20 Uhr
Ort: Allgemeiner Konsumverein e. V., Hinter Liebfrauen 2, 38100 Braunschweig
Anschließend: Künstlerinnengespräch mit Hyunju Oh und Prof. Jens Brand (HBK Braunschweig)
In den Tagen nach der Performance sehen wir die Spuren zusammen mit Zeichnungen und Traces, Sound und Video Installation: Schlag auf Schlag. Resonanz. Körper, Welt.
Biografie: Hyunju Oh [*1988 in Daegu, Südkorea] studierte Malerei, Medienkunst, experimentelle Kunst und Klangkunst-Komposition in Daegu, Kiel, Linz und Mainz. Sie lebt in Deutschland und Korea und arbeitet in den Bereichen intermediale Installation, Performance, Video, Zeichnung und Fotografie.
Derzeit ist sie Stipendiatin des Braunschweig Projects 25/26 – Klangkunst.
Festivals und Ausstellungen u.a.: Saarländisches Künstlerhaus Saarbrücken (E), Nassauischer Kunstverein Wiesbaden (E), Frequenz Festival 2022 (E), Klangkunst in Industrie Kultur - Kulturfonds Frankfurt RheinMain (E), DYSTOPIE Sound Art Festival 2020 Berlin (G), Kunstverein Ludwigshafen (G), Kunstverein Lübeck (G), Morat Institut Freiburg (G), LTK 4 Köln (G), Wien Modern (Performance) und Goethe-Institut Korea (Performance) etc. Ihr radiophones Hörstück "mutterseelenallein", ein Auftragswerk des Hessischen Rundfunks, wurde 2024 in hr2-kultur gesendet.
Sie erhielt Förderungen u. a. vom Deutschlandstipendium, der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein, dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, dem Deutschen Künstlerbund e. V., der Rudolf Augstein Stiftung, der De la Motte Musikstiftung sowie dem Arts Council Korea.