Niedersachsens Hochschulen vereint für eine freiheitliche Demokratie

Die Landeshochschulkonferenz und die in ihr vereinten staatlichen Hochschulen in Niedersachsen unterstützen mit Nachdruck die Stellungnahme der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vom 23. Januar 2024, in der die fundamentale Bedeutung der freiheitlichen Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit für das Gemeinwesen in Deutschland im Allgemeinen und die Wissenschaftsfreiheit im Besonderen hervorgehoben wird.

Seit nunmehr fast 75 Jahren garantiert uns unser Grundgesetz in einem nie gekannten Umfang Freiheitsrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Unsere Verfassung ist vor dem Hintergrund des dunkelsten Kapitels unserer Geschichte geprägt von dem Gedanken „Nie wieder“. Unsere Grundgesetzmütter und -väter haben daher ganz bewusst die Achtung und Unantastbarkeit der Menschenwürde im ersten Artikel unserer Verfassung als zudem absolut unantastbaren Grundsatz verankert. Die unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechte sind für uns Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. Völkisches und menschenverachtendes Denken, Extremismus, Antisemitismus und Fundamentalismus in jeder Form haben daher keinen Platz in Deutschland. Wir Hochschulen in Niedersachsen repräsentieren ein vielfältiges und weltoffenes Deutschland, das getragen wird von den vorgenannten Werten unserer Verfassung. Wir streiten für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und stellen uns gegen alle Bestrebungen, die geprägt sind von Wissenschaftsfeindlichkeit, Rassismus, Intoleranz und Ausgrenzung!

Die entsprechende Pressemitteilung der HRK finden Sie hier.

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