Vier Meisterschülerinnen bei der Hannover Rück
Juri Kim, Jana Michal, Rubia Rose und Marianna Tyralla sind die Meisterschülerinnen, die in diesem Jahr bei der Hannover Rück-Versicherung ausstellen. Am 23. April 2026 wurde die Ausstellung gemeinsam mit der HBK-Präsidentin Prof. Dr. Ana Dimke eröffnet.

Seit 2014 findet die Meisterschüler*innen-Ausstellungsreihe im Gebäude und Außenbereich der Hannover Rück statt. In Kooperation mit der HBK Braunschweig bekommen Absolvent*innen aus den Fachklassen für Malerei und Bildhauerei die Möglichkeit, aktuelle Arbeiten zu präsentieren. Begleitend werden Einzelkataloge produziert. Die Ausstellung ist nicht öffentlich zugänglich, durch den regen Kundenverkehr im Gebäude erreicht sie trotzdem ein breites Publikum. Die Künstler*innen führen durch ihre ausgestellten Werke und stellen in einer Artothek ihre Kunstwerke zur Ausleihe an Mitarbeitende der Hannover Rück zur Verfügung.
Kuratiert werden die Ausstellungen von Karin Kamolz und Uwe Sommer als Ko-Kurator.
Zu den diesjährigen Künstlerinnen:
Die subtilen, gleichwohl komplexen Werke der südkoreanischen Künstlerin Juri Kim, die das Meisterschüler-Studium bei Prof. Lutz Braun abschloss, sind Ausdruck ihrer Auseinandersetzung mit emotionalen Zuständen, die sie auf der Leinwand verarbeitet. Der fluide Zustand dieser Emotionen, die zwar als konstante Energie ständig vorhanden sind, aber dennoch kommen und gehen, steht im Fokus ihrer Beobachtungen.
Jana Michal absolvierte das Meisterschüler-Studium bei Prof. Antje Majewski. Sie beschäftigt sich mit urbaner Vegetation, die sie in aufwändigen und experimentellen fotografischen Verfahren einfängt. Durch Überlagerungen und Mehrfachbelichtungen entstehen serielle Arbeiten, die den Betrachtenden den Blick in eine verborgene Welt ermöglichen.
Rubia Rose ist Meisterschülerin von Prof. Thomas Rentmeister und beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sich mit zwei Medien: Installationen mit bildhauerischem Schwerpunkt und der Zeichnung. Ein zentrales Thema, das ihre Arbeiten verbindet, ist die Erforschung des komplexen Aufbaus menschlicher Interaktionen sowie die vielschichtige Natur von Identität.
Die raumgreifenden, skulpturalen Arbeiten von Marianna Tyralla beschäftigen sich mit dem Wechselspiel von Zufall und bewusster Richtungsweisung, dem Dialog zwischen dem, was das Material vorgibt und aktiver Inszenierung. In ihrer Praxis geht es darum, dass sich das Werk entwickeln und auf den Raum reagieren kann. Sie absolvierte das Meisterschüler-Studium ebenfalls bei Prof. Thomas Rentmeister.





