Zwei Studierende der HBK gewinnen arti Kunstpreis

Bei der Preisverleihung und Eröffnung des arti 2026 im Kunstverein Wolfsburg ist der erste und zweite Platz an Studierende der HBK gegangen. Gekürt wurden die Gewinner*innen von Doris Weiß, der stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des Kunstvereins. Die Silbermedaille des arti 2026 ging an Monika Salmanyan aus der Malereiklasse von Prof. Lutz Braun. Dilara Cansi, Klasse Kunst und Ökologien bei Prof. Havin Al-Sindy belegte den ersten Platz.

„Die Welt als Mosaik“ lautet das Thema des arti 2026. Aus allen Einreichungen wurden von einer Jury acht Künstler*innen für die Ausstellung ausgewählt, aus denen zur Eröffnung die drei Gewinner*innen gekürt wurden. In der Pressemitteilung des Kunstverein Wolfsburg heißt es zum diesjährigen arti: „Die alte Technik des Mosaiks steht für die Fähigkeit des Menschen, verschiedenartige Elemente zu einer Einheit zu verbinden. Die anfängliche Unordnung wird in eine überzeugende Ordnung verwandelt. So zeigt auch die Ausstellung der Nominierten ganz heterogene Positionen, die durch das Thema miteinander verbunden sind.“

  • "Dayê" (v.l.) und "Teller" (v.r.) von Dilara Cansi, arti 2026, Eröffnung und Preisverleihung, Kunstverein Wolfsburg © HBK Braunschweig
  • "Fotoalbum" von Dilara Cansi, Detailansicht, arti 2026, Eröffnung und Preisverleihung, Kunstverein Wolfsburg © HBK Braunschweig
  • "Beinahe Person I-III" von Monika Salmanyan, arti 2026, Eröffnung und Preisverleihung, Kunstverein Wolfsburg © HBK Braunschweig
  • Preisverleihung durch Doris Weiß (stellv. Vorstandsvorsitzende des Kunstverein Wolfsburg), arti 2026, Eröffnung und Preisverleihung, Kunstverein Wolfsburg © HBK Braunschweig

Die drei Arbeiten von Dilara Cansi haben die Themen Erinnerung, Migration und Identität als Ausgangspunkt. Ein mit Gips übergossenes Fotoalbum und ein darauf bezogenes gemaltes Porträt der Mutter mit Kind, eine Malerei von Besteck und Tellern. All diese Motive, so heißt es im Pressetext „verweisen auf die Fragmentiertheit von Erinnerung und der daraus resultierenden Konstruiertheit von Biografien.“

Monika Salmanyan arbeitet mit Malerei und Keramik. Die „Beinahe Personen“ lautet der Titel der Gemälde. Diese zeigen Menschen als „etwas Zusammengesetztes, das nie eine abgeschlossene Einheit bildet, sondern offen und veränderbar bleiben.“ 

Für den Preis steht die lokale Kunstförderung im Vordergrund, Voraussetzung zur Teilnahme ist, dass alle Künstler*innen ihren Lebensmittelpunkt in Wolfsburg haben. Die arti-Ausstellung wird mit einem Katalog begleitet. Die Ausstellung ist noch bis 9. August im Kunstverein Wolfsburg zu sehen.

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